Ungarn strebt eine große wirtschaftliche Präsenz in Albanien an, sagt Szijjarto in Tirana

Tirana, 10. Dezember (MTI) – Ungarn strebt danach, eine große wirtschaftliche Präsenz in Albanien aufzubauen und seine europäische Integration zu fördern, sagte Ungarns Außenminister heute in Tirana.
Peter Szijjarto sagte MTI am Telefon, dass man sich in Gesprächen mit seinem albanischen Amtskollegen Ditmir Bushati darauf geeinigt habe, dass Ungarn Experten entsendet, die die albanische Regierung im EU-Integrationsprozess unterstützen sollen, Er merkte an, dass die Stabilität im Westbalkan am besten dadurch gefördert werden könne, dass die Option eines europäischen Beitritts für die Länder der Region offen gehalten werde.
In Bezug auf das verworfene South Stream-Gaspipeline-Projekt drängte Szijjarto auf die Suche nach neuen Routen und sagte, dass aserbaidschanisches und russisches Gas aus Richtung Südosteuropa kommen sollte.
Ungarn arbeite daran, die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Albanien zu stärken, sagte Szijjarto und fügte hinzu, dass ungarische Unternehmen an Projekten wie der Integration der Stromnetze Albaniens und Mazedoniens, der Wasserbewirtschaftung, Eisenbahnentwicklungsprojekten und der Landwirtschaft teilnehmen könnten.
Der Außenminister sagte außerdem, dass Ungarn und Albanien sich gemeinsam zu internationalen Bemühungen gegen die Terrororganisation Islamischer Staat verpflichtet hätten.
Szijjarto hatte früher am Tag Gespräche mit Wirtschaftsminister Arben Ahmetaj und Parlamentspräsident Ilir Meta geführt und das neue Gelände der ungarischen Botschaft eingeweiht.
Foto: MTI/Außenministerium


