Fidesz legt Änderungsanträge zum Gesetzentwurf zur Schließung von Einzelhandelsgeschäften am Sonntag vor

Budapest (MTI) – Ein am Donnerstag von der Regierungspartei Fidesz eingereichter Änderungsantrag überschrieb die Pläne der mit jüngeren Verbündeten der Christdemokraten bezüglich der sonntäglichen Öffnungszeiten von Einzelhandelsgeschäften.

Verwandte Artikel:
Business Assoc warnt davor, Geschäfte sonntags geschlossen zu halten
Beratungen zum verkaufsoffenen Sonntag seien noch im Gange, sagt Pressechef

Ursprünglich wären Geschäfte mit einer Fläche von weniger als 400 Quadratmetern und Familienunternehmen von den sonntäglichen Beschränkungen ausgenommen gewesen, die am 15. März 2015 in Kraft treten sollen.

Der Fidesz-Vorschlag sah nun eine Begrenzung auf 200 Quadratmeter vor. Außerdem wurde die Anzahl der vom Verbot ausgenommenen Sonntage zusätzlich zur Adventszeit, in der der Sonntagseinkauf nicht zwischen 6 und 10 Uhr begrenzt war, auf einen jährlichen statt ursprünglich fünf Sonntage begrenzt.

Auch Restaurants bundesweit und Einzelhandelsgeschäfte im UNESCO-Welterbegebiet Budapests würden nicht in den Geltungsbereich der Gesetzgebung fallen.

Im Einklang mit einer weiteren Änderung würden Tabakgeschäfte jedoch am Sonntag geschlossen.

Foto:

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *