Ungarn, Bulgarien, Griechenland und Rumänien diskutieren über die Gaspipeline Südkorridor

Budapest (MTI) – Vertreter Ungarns, Bulgariens, Griechenlands und Rumäniens führten am 1. Dezember in Athen Konsultationen über das Gaspipelinenetz des Südkorridors, gab das ungarische Außenministerium am Mittwoch bekannt.

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Abend des 1. Dezember, dass das South Stream-Pipeline-Projekt wegen des Widerstands in Europa verworfen werde.

Nach der Entscheidung Russlands über die South-Stream-Pipeline müsse Ungarn nach weiteren Möglichkeiten suchen, die sichere langfristige Energieversorgung des Landes zu sichern, teilte das Ministerium mit.

Eine besondere Rolle unter diesen Möglichkeiten kommt der Lieferung von Gas aus Aserbaidschan über den Südkorridor nach Mitteleuropa zu, heißt es in der Erklärung des Ministeriums weiter.

Der Südkorridor sei ein realistisches Projekt, das mittelfristig abgeschlossen werden könne, und sei vom Finanzierungspunkt aus realisierbar, sagte das Ministerium und fügte hinzu, dass es darum gehe, die bestehenden Verbindungsleitungen zu verbinden und die fehlende Infrastruktur aufzubauen, anstatt eine große Pipeline zu bauen.

Der Korridor genieße die Unterstützung der Europäischen Union, teilte das Außenministerium mit und verwies auf die besondere Rolle des griechisch-bulgarisch-rumänisch-ungarischen Gaskorridors bei der Diversifizierung der EU-Ressourcen.

Foto: energieainfo.hu

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