Jobbik schlägt vor, die Stimmabgabe aus dem Ausland zu erleichtern

Budapest (MTI) – Die radikal-nationalistische Jobbik-Partei plant, dem Parlament einen Vorschlag vorzulegen, um im Ausland lebenden Ungarn die Stimmabgabe zu erleichtern.

Der stellvertretende Parteivorsitzende Istvan Szavay sagte am Samstag auf einer Pressekonferenz, dass in den letzten Jahren Hunderttausende Ungarn als “Wirtschaftsflüchtlinge” ins Ausland gezogen seien. Einige dieser Menschen mussten Hunderte oder vielleicht Tausende Kilometer zur nächstgelegenen ungarischen Botschaft oder zum nächstgelegenen ungarischen Konsulat zurücklegen, um bei den Wahlen ihre Stimme abzugeben, fügte er hinzu.

Laut Szavay hätten die Regierungsparteien und die Opposition auf der letzten Sitzung der Ständigen Konferenz Ungarns ihre Zustimmung zu Jobbiks Vorschlag zum Ausdruck gebracht, die Partei vertraue daher darauf, dass das Parlament Jobbiks Vorschlag annehmen und die Regierung auffordern werde, die entsprechenden Rechtsvorschriften vorzubereiten.

Jobbik schlägt vor, dass die Abstimmung per Post oder elektronisch akzeptiert werden sollte, sei aber auch offen für zusätzliche Vorschläge, sagte Szavay.

Foto: MTI – Zoltan Mathe

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