Hausverkäufe in Ungarn im Jahr 2013 gestiegen

Budapest, 2. August (MTI) – Eine neue Zusammenfassung des Statistischen Zentralamts (KSH) zeigt, dass im vergangenen Jahr in Ungarn fast 89.000 Neu- und Wiederverkaufshäuser verkauft wurden, ein Anstieg von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Innerhalb dieser Summe blieb der Anteil der Neubauten unter 3 Prozent, stellte KSH fest.
Fast 30 Prozent aller Folgeheime wurden im vergangenen Jahr in Budapest verkauft und weitere 21,5 Prozent in anderen Großstädten.
In dem Bericht heißt es, der Preisverfall bei Wiederverkaufshäusern habe sich fortgesetzt, wenn auch in einem langsameren TempoDie Preise waren 2013 um 2,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor Die KSH stellt fest, dass die Nominalpreise von Wiederverkaufshäusern seit 2008 um 16,6 Prozent gesunken sind, während ihr realer Wert um 32 Prozent gesunken ist.
Auch auf dem Markt für Neubauten habe es im vergangenen Jahr keine Trendwende gegeben, sagte KSH. Die Preise seien 2013 um 1 Prozent gestiegen, die Zahl der Transaktionen habe jedoch mit nur 2.300 verkauften Neubauten einen neuen Tiefpunkt erreicht. Im Vergleich zu 2008 seien die Nominalpreise um 10,3 Prozent gesunken und der reale Wert der Neubauten sei um 26,5 Prozent gesunken.
Der Durchschnittspreis eines Wiederverkaufshauses lag 2013 bei 9,7 Millionen Forint und der Preis eines Wiederverkaufshauses in Budapest bei 13,6 Millionen Forint.
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