Navracsics zum Gaza-Konflikt, Umstrukturierung, Ukraine

Budapest, 17. Juli (MTI) – Ungarns Außenminister hat heute in einem Radiointerview über den Gaza-Konflikt, die ungarischen Pläne zur Umstrukturierung seiner Auslandsvertretungen und die Lage in der Ukraine gesprochen.

Tibor Navracsics, der Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel, sagte gegenüber Kossuth radio, dass der Gaza-Konflikt auf der Tagesordnung eines Treffens der EU-Außenminister nächste Woche stündeDie Ungarn will wie ihre europäischen Partner, dass beide Seiten so schnell wie möglich auf eine friedliche Lösung zusteuern, sagte NavracsicsDieser aktuelle Konflikt “deutet auf eine sehr düstere Zukunft” und sei nicht nachhaltig, sagte er.

Zu den Auslandsvertretungen Ungarns sagte Navracsics, die geplante Umstrukturierung diene dazu, dass “keine einzige ungarische Person in der Welt ohne Schutz bleibt” Außerdem wolle man die Verwendung des Geldes der ungarischen Steuerzahler rationalisieren, fügte er hinzuIn einigen Ländern brauche Ungarn eine stärkere Präsenz und in anderen “reiche indirekte” Vertretung genüge seine Botschaft Helsinki werde ihre “nahe” Tallinner subsumieren, so zum Beispiel und das Ungarische Institut in der estnischen Hauptstadt werde für Kulturdiplomatie sorgen, ähnlich werde seine Botschaft Athen die Nikosia unter seine Fittiche nehmen, sagte er.

Aber um außenwirtschaftspolitischen Zielen zu dienen, werde Ungarn neue Botschaften in Quito und Ulan Bator eröffnen, sagte er. Er verwies auch auf Pläne zur Eröffnung von Konsulaten in Targu Mures (Marosvasarhely) und Oradea (Nagyvarad), deren Antrag jedoch von Rumänien ohne Erklärung abgelehnt wurde.

Bezüglich der Krise in der Ukraine sagte Navracsics, er habe am Montag in Warschau Gespräche mit seinem polnischen Amtskollegen geführt, mit dem Ziel, eine gemeinsame Plattform zu finden, die es der Visegrad-Gruppe ermöglicht, wirksame Maßnahmen zu ergreifen.

Foto: MTI – Lajos Soós

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