Stimmen aus dem Heiligen Land: Symposium in Budapest fordert Maßnahmen für Christen in Palästina

Christliche Führungspersönlichkeiten, Diplomaten und Wissenschaftler versammelten sich diese Woche in Budapest, um die zunehmend prekäre Lage der Christen in Palästina zu beleuchten. Die palästinensische Botschaft in Ungarn war Gastgeber eines hochrangigen Symposiums, das sich mit dem Druck befasste, dem die Gemeinschaft ausgesetzt ist – von Angriffen auf heilige Stätten bis hin zur humanitären Krise in Gaza.

Die Botschaft des Staates Palästina in Ungarn veranstaltete im türkischen Kulturzentrum Yunus Emre ein Symposium zur Lage der Christen in Palästina, an dem neben einem breiten diplomatischen und öffentlichen Publikum auch Pfarrer Prof. Mitri Raheb, Pfarrer Dr. Munther Isaac, Mutter Agapia und Botschafterin Amira Hanania teilnahmen.

Voices from the Holy Land: Symposium in Budapest calls for action for Palestinian Christians
Foto: Botschaft des Staates Palästina in Ungarn

Botschafter Fadi ElHusseini eröffnete die Sitzung und stellte die Redner vor, die ein umfassendes Bild der Herausforderungen für die palästinensischen Christen zeichneten. Pfarrer Raheb hob den anhaltenden Druck hervor, einschließlich der Angriffe auf heilige Stätten und der diskriminierenden Politik, die zur schrumpfenden christlichen Präsenz im Heiligen Land beigetragen haben, während Botschafter Hanania die tiefen historischen Wurzeln der palästinensischen Christen hervorhob und auf die schwerwiegenden humanitären Folgen der Besatzung, insbesondere im Gazastreifen, hinwies und zum internationalen Handeln aufrief.

Voices from the Holy Land: Symposium in Budapest calls for action for Palestinian Christians
Foto: Botschaft des Staates Palästina in Ungarn

Darüber hinaus sprach Mutter Agapia über den sozialen Zusammenhalt, den sie in der palästinensischen Gesellschaft beobachtet hat. Sie bekräftigte, dass der Konflikt eher politisch als religiös bedingt ist, und betonte die Bedeutung von globaler Solidarität und wirtschaftlichen Maßnahmen. Und schließlich sprach Pfarrer Isaac die moralische Dimension der Krise an. Er bezeichnete die Ereignisse in Gaza als ungerechtfertigt und rief zu einer prinzipienfesten Haltung bei der Verteidigung von Gerechtigkeit und Menschenwürde auf.

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Foto: Botschaft des Staates Palästina in Ungarn

Botschafter Fadi ElHusseini schloss mit einer Bekräftigung der Widerstandsfähigkeit des palästinensischen Volkes und seiner Entschlossenheit, nach Freiheit zu streben. Am folgenden Tag fand in Budapest die Premiere des Dokumentarfilms “Via Dolorosa – Der Weg des Leidens” statt, der von Botschafterin Amira Hanania in Zusammenarbeit mit dem Higher Presidential Committee for Church Affairs in Palestine und dem Rat der Kirchen in Ungarn produziert wurde. Der Film wurde im Corvin Mozi Kino gezeigt, mit ungarischen Untertiteln, die von lokalen Unterstützern der palästinensischen Sache übersetzt wurden.

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Foto: Botschaft des Staates Palästina in Ungarn

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