Budapests legendäres Restaurant Apostolok hat wieder geöffnet: Genießen Sie die Spitze der ungarischen Küche mit Live-Musik

Seit 122 Jahren ist das Restaurant Apostolok eine gefeierte Bastion der traditionellen ungarischen Gastronomie in der Nähe des Ferenciek-Platzes, in der Nähe des Fußes der Elisabethbrücke und entlang der beliebten, von Touristen frequentierten Váci-Straße. Die jüngste Restaurierung ist nun abgeschlossen und das Restaurant hat wieder seine Türen geöffnet.
Die reiche Geschichte des Restaurants Apostolok
Eines der ältesten Restaurants in Budapest, das sich in der Kígyó Straße befindet und seit 1903 betrieben wird, hat nach einer Renovierung wieder geöffnet, berichtet MTI. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, in den Jahren 1902-1903, gründete János Förster die Bierkneipe Apostolok in einem 1894 erbauten Gebäude, das heute unter Denkmalschutz steht. Schon damals zeichnete sich die Kneipe durch ihre besonderen Merkmale aus: schummriges Licht, mit geschnitzten Apostelköpfen verzierte Nischen und eine Hauspolitik, die auf Nüchternheit und Ruhe setzte.

Dank eines Exklusivvertrags mit der Pilsner Brauerei wurde die Taverne schnell zu einem beliebten Ausflugsziel. Es war der einzige Ort im ganzen Land, an dem die Gäste spezielle Biere wie Löwenbräu und das berühmte Saint Benno Bier probieren konnten.
Sein goldenes Zeitalter erlebte es während der Horthy-Ära in den 1920er und 1930er Jahren. Der berühmte Schriftsteller Gyula Krúdy war ein Stammgast und hielt die einzigartige Atmosphäre des Lokals in seinen Werken fest. Er bemerkte, dass selbst diejenigen, die normalerweise kein Bier tranken, von der einzigartigen Atmosphäre der Taverne angelockt wurden.

Ein erfrischendes Lokal mit allabendlicher Live-Musik
Nach Angaben der Geschäftsleitung hat die jüngste Renovierung das authentische Interieur des Restaurants erhalten. Zu den Highlights gehören die Apostelköpfe, die die Kabinen schmücken – die Namensgeber des Restaurants – und die traditionellen Gewölbebögen. Nach Abschluss der Renovierung bietet das Restaurant nun modernen Komfort, Live-Musik und eine Terrasse.

Das Gebäude steht seit 1973 unter Denkmalschutz, so das Pénzcentrum. Die heutige Einrichtung stammt aus dem Jahr 1913. Das Mobiliar stammt von Oszkár Gattaringer, die Holzschnitzereien von János Bartolfy, die Fliesen von Vilmos Schillinger und die Mosaike von Kálmán Szabó.

Auf der Speisekarte stehen klassische ungarische Gerichte wie Gulaschsuppe, gegrillte Entenleber, in Butter gebratene Kalács (ein süßes Brot), Rindergulasch mit Knödeln und Somlóer Biskuitkuchen – ein Favorit bei ausländischen Besuchern. In der Erklärung, die der MTI zugesandt wurde, heißt es, dass die Renovierung darauf abzielte, die traditionelle Atmosphäre des 1903 gegründeten Restaurants mit dem erlebnisorientierten Geist der heutigen Gäste zu verbinden. Zu diesem Zweck werden die Gäste jeden Abend mit Live-Musik unterhalten.

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