Qvik payment: Ungarns neue mobile Zahlungslösung verbreitet sich rasant

Das in Ungarn entwickelte Qvik-Zahlungssystem verbreitet sich in rasantem Tempo. Es entwickelt sich zu einer der sichersten digitalen Zahlungsmethoden und wird zunehmend bei Einzelhändlern, Banken und Dienstleistern im ganzen Land angeboten.

Mit Qvik wurde ein neuer Meilenstein auf dem inländischen Zahlungsmarkt erreicht, denn das mobile Zahlungssystem, das bereits in den Príma-Supermärkten verfügbar ist, wurde nun auf das gesamte nationale Netz der Praktiker-Märkte ausgeweitet. Außerdem können über die Online-Plattform von Díjnet nun auch Rechnungen von Versorgungsunternehmen über Qvik bezahlt werden, so dass die Nutzer ihre Verpflichtungen mit nur wenigen Klicks begleichen können.

Warum die Qvik-Zahlung?

Wie Világgazdaság feststellt, besteht einer der größten Vorteile von Qvik darin, dass die Nutzer ihre Bankkartendaten nicht angeben müssen. Transaktionen können direkt auf dem Mobiltelefon durch Scannen eines QR-Codes, NFC-Tippen oder Anklicken eines Qvik-Links autorisiert werden. Die Zahlungen werden über das Instant-Payment-System abgewickelt, d.h. die Händler erhalten das Geld sofort – im Gegensatz zu herkömmlichen Kartenzahlungen, bei denen die Abwicklung mehrere Tage dauern kann.

Zu den weiteren Vorteilen gehören keine Bankgebühren für Transaktionen und die breite Unterstützung der Ungarischen Nationalbank (MNB) für die Expansion des Systems.

Schnelles Wachstum in ganz Ungarn

Qvik-Zahlungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und könnten nach Ansicht von Experten nach dem Instant-Payment-System die nächste Erfolgsgeschichte im ungarischen Finanzverkehr werden. MNB-Daten zeigen, dass sich die Verbreitung von Qvik-Transaktionen bis zum 3. Quartal 2025 deutlich beschleunigt hat: Der Gesamtwert der Transaktionen erreichte 17,1 Milliarden Forint, was im Vergleich zum Vorquartal ein erhebliches Wachstum sowohl beim Volumen als auch beim Wert bedeutet.

In diesem Zeitraum wurden 421.000 Qvik-Zahlungen getätigt – fast das Achtfache der Anzahl der Transaktionen und mehr als das Zwölffache des Gesamtwerts im Vergleich zum ersten vollständigen Quartal nach der Einführung des Systems. Auch das vierteljährliche Wachstum war bemerkenswert: Zwischen Juli und September hat sich das Transaktionsvolumen mehr als verdoppelt, und der durchschnittliche Transaktionswert lag bei über 40.000 HUF und damit weit über dem Durchschnitt für Kartenzahlungen.

Experten gehen davon aus, dass bis 2026 mehrere Millionen Qvik-Zahlungen pro Quartal getätigt werden, wobei die Zahl der teilnehmenden Händler weiter steigt. Bis zum Ende des 3. Quartals hatten mehr als 32.700 Einzelhändler Qvik akzeptiert, und der Trend scheint sich nicht zu verlangsamen.

Qvik-Zahlungen bieten somit eine schnelle, bequeme und sichere Alternative zu herkömmlichen Kartenzahlungen. Die rasche Verbreitung mobiler Zahlungen in Ungarn ist ein deutlicher Hinweis auf eine grundlegende Veränderung der digitalen Zahlungsgewohnheiten. Qvik wird sich in den kommenden Jahren zu einer der wichtigsten Finanzinnovationen des Landes entwickeln.

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