Antike Artefakte, darunter römische und griechische Münzen, an ungarischem Grenzübergang beschlagnahmt – Video

Die Zollbeamten am Grenzübergang Röszke sind im wahrsten Sinne des Wortes auf Gold gestoßen, als sie eine Fülle von byzantinischen, griechischen und römischen Artefakten entdeckten, die im Auto eines in Syrien geborenen deutschen Staatsbürgers versteckt waren. Unter der Beute befanden sich antike Münzen, erlesener Schmuck und andere Reliquien, wie das Büro der Nationalen Steuer- und Zollverwaltung im Komitat Csongrád-Csanád am Donnerstag gegenüber MTI bekannt gab.
Bei einer Routinekontrolle des Gepäcks des Mannes entdeckten die Beamten ein beträchtliches Versteck von Antiquitäten, die in schwarze Plastikfolie eingewickelt waren. Unter den Autositzen lauerten weitere Schätze in Colaflaschen: Münzen, Juwelen und Alltagsgegenstände aus der Antike, schrieb die Ungarische Nachrichtenagentur.
Werksfächer in der Nähe der Rücksitze und des Kofferraums brachten noch mehr Überraschungen zum Vorschein (getarnt unter Mänteln und Taschen) und enthüllten zwei weitere Cola-Flaschen, ebenfalls in schwarze Folie gehüllt und vollgestopft mit winzigen Gegenständen aus der Antike und dem frühen Mittelalter.
Ein Experte schätzte den Wert dieser mutmaßlichen Schätze aus dem Nahen Osten auf fast 60 Millionen Forint, aber der Fahrer konnte weder ihre Herkunft nachweisen noch eine Transportgenehmigung vorlegen.

Ihm droht nun ein sattes Bußgeld in Höhe von 8 Millionen Forint. Die Artefakte wurden beschlagnahmt und eine Strafanzeige wegen des Verdachts auf Haushaltsbetrug gestellt.
Klicken Sie und sehen Sie sich das Video der Verhaftung an.
Lesen Sie auch:
- Beliebtes Fitnessmodel in Budapest brutal ermordet
- Ungarischer Weltmeister Dudás könnte in Budapest ermordet worden sein: neue Ermittlungen eingeleitet
Klicken Sie hier, um weitere Artikel über Verbrechen von uns zu lesen.

