Mächtiger geomagnetischer Sturm taucht den Plattensee und Ungarn in jenseitiges Licht – Fotos, Video

Ein heftiger geomagnetischer Sturm der Stärke G4 ist in der Nacht über Ungarn hereingebrochen und hat den Abendhimmel mit atemberaubenden Bildern geschmückt. Sehen Sie sich unsere Galerie der Nordlichter an, die die gefrorene Weite des Plattensees in eine himmlische Leinwand verwandeln.

Geomagnetic storm in Hungary
Foto: FB/Időkép

Das Eis des Balaton schimmert in unheimlichem Licht

Laut Időkép zauberten die Polarlichter eine arktische Szene über den vereisten See. Das Spektakel wurde von Balatonfenyves aus gefilmt – sehen Sie, wie es aussah. Ihr Artikel zeigt auch Ansichten aus Balatonmáriafürdő und Balatonberény. Glücklicherweise herrschte ein klarer Himmel, weder Wolken noch Nebel konnten das Schauspiel stören.

Aber was genau ist ein geomagnetischer Sturm? Wenn eine Wolke geladener Teilchen aus dem brodelnden Plasma der Sonne ausbricht und mit halsbrecherischer Geschwindigkeit auf die Erde zurast, durchdringen diese Teilchen unweigerlich die Magnetosphäre unseres Planeten. Das gestrige Ereignis war brutal: eine 4 auf der Fünf-Punkte-Skala, schwer genug, um die Experten zu verunsichern.

Geomagnetic storm in Hungary
Foto: MTI/Péter Komka

Beinahe ein Atomkrieg wegen eines starken geomagnetischen Sturms

Der Beweis liegt in den Aufnahmen – nicht nur rötlich-violette Farbtöne, sondern auch leuchtendes Grün. Das bedeutet, dass Sonnenpartikel Sauerstoffatome tief in den unteren Schichten der Atmosphäre angeregt haben.

Warum richten diese Stürme auf der Erde keine Verwüstung an? Unser Magnetfeld lenkt die solaren Plasmastrahlen ab, so dass geladene Teilchen nur an den Polen in die Atmosphäre gelangen.

Hier sind weitere Fotos aus Etes im Komitat Nógrád:

Dennoch können solche Stürme ernsthafte Störungen verursachen. Nehmen wir das Jahr 1967: Die Militärchefs ignorierten die Warnungen vor einem massiven Sonnensturm, der Radare und Kommunikationssysteme störte und beinahe ein nukleares Armageddon auslöste.

Die Aurora Borealis über Salgótarján:

Geomagnetic storm in Hungary
Foto: MTI/Péter Komka
Geomagnetic storm in Hungary
Foto: MTI/Péter Kom
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Heutzutage bleibt selbst ein geomagnetischer Sturm der Stärke G4 für den normalen Bürger “unentdeckt”. Zum Beispiel verursachte er im Jahr 2024 keine Störungen am Budapester Flughafen.

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