Vermisster 18-Jähriger nach wochenlanger Suche in Ungarn tot aufgefunden

Die Suche nach einem 18-jährigen Jungen, der seit Anfang Januar in Nordungarn vermisst wurde, endete in einer Tragödie. Nach fast einem Monat intensiver Bemühungen haben die Behörden und Freiwillige bestätigt, dass nur seine Leiche gefunden wurde.
Bei starkem Schneefall verschwunden
Der junge Mann, der als R. Oszkár identifiziert wurde, verschwand am 6. Januar in Sátoraljaújhely, einer Stadt in der Nähe der nordungarischen Grenze, während einer Periode strengen Winterwetters und starken Schneefalls.
Nach seinem Verschwinden waren seine Familie und Freunde nicht in der Lage, ihn zu erreichen, sein Mobiltelefon war unerreichbar und es gab keine verlässlichen Informationen über seinen Verbleib.
Die Familie hat eine Belohnung ausgesetzt, um die Suche zu unterstützen
Als die Tage verstrichen, ohne dass es ein Zeichen von dem Teenager gab, setzte die Familie eine Belohnung von 1 Million Forint (ca. 2.600 Euro) für jeden aus, der Hinweise geben kann, die zu seiner Entdeckung führen, in der Hoffnung, dass dies zu weiterer Unterstützung bei der Suche führen würde.
Trotz der wachsenden Dringlichkeit und der öffentlichen Resonanz brachten die Bemühungen letztlich nicht das erhoffte Ergebnis.
Groß angelegte Suchaktion
Die Nachricht über das Verschwinden verbreitete sich schnell und löste eine breite Reaktion der Gemeinschaft aus, so Bors Online. Zivilisten, Freiwillige und organisierte Rettungsteams schlossen sich der Suche an, während viele andere durch die Verbreitung von Aufrufen in den sozialen Medien halfen.
Auch ECHO Search and Rescue war an der Operation beteiligt.
Tod von Familie und Rettungsteam bestätigt
Ein Familienmitglied bestätigte den Tod des Jungen und bedankte sich bei allen, die die Suche in den letzten Wochen unterstützt haben.
Das ECHO-Such- und Rettungsteam bestätigte die Nachricht ebenfalls in einer öffentlichen Erklärung, sprach der Familie sein Beileid aus und bat die Öffentlichkeit, während der Trauerzeit von Spekulationen abzusehen.
Die Gruppe wies darauf hin, dass Einzelheiten zu den Umständen des Todes zu einem späteren Zeitpunkt von der Familie oder den zuständigen Behörden bekannt gegeben werden können, sofern dies angebracht ist.
Polizei-Liste noch sichtbar
Die Vermisstenanzeige für Oszkár bleibt vorerst auf der Website der ungarischen Polizei sichtbar. Die Behörden haben darauf hingewiesen, dass dies auf Verwaltungsverfahren zurückzuführen ist und nicht den aktuellen Stand des Falles widerspiegelt.

