Von den Wüsten nach Budapest: Oman bringt seine filmische Magie in einer spektakulären Filmnacht nach Budapest

Der Zauber des Sultanats Oman wurde im historischen Uránia National Film Theatre im Herzen von Budapest zum Leben erweckt. Die “Omanische Filmnacht” war weit mehr als eine einfache Filmvorführung. Sie war eine hochkarätige Veranstaltung der Kulturdiplomatie, die aus einer einzigartigen ungarisch-omanischen Zusammenarbeit hervorging und den Geist der omanischen Berge und smaragdgrünen Gewässer in die ungarische Hauptstadt brachte.
Diplomatie und Kinokunst
Der Abend wurde durch die Anwesenheit von S.E. Malallah bin Mahmoud Al Balushi, Botschafter des Sultanats Oman in Ungarn, bereichert. In seiner Eröffnungsrede betonte der Botschafter, dass das Kino eines der mächtigsten Instrumente für Dialog, Verständnis und Toleranz ist. Die Veranstaltung wurde von der Oman Film Society anlässlich des Jahrestages der Thronbesteigung Seiner Majestät Sultan Haitham bin Tarik in enger Zusammenarbeit mit der Botschaft des Sultanats Oman in Ungarn organisiert.
“Diese Initiative geht über Filmvorführungen hinaus. Sie ist eine Plattform für den kulturellen Dialog, der die Beziehungen zwischen unseren beiden Nationen stärkt”, fügte Mohammed bin Abdullah Al Ajmi, Vorsitzender der Oman Film Society, hinzu.

Ein multidimensionales kulturelles Erlebnis
Das Programm bot eine komplexe Reise in das Herz des omanischen Erbes:
Die Fotografie-Ausstellung: Die in Zusammenarbeit mit dem Fotografie-Club der University of Technology and Applied Sciences, Muscat, organisierte Galerie zeigte Bilder, die das Alltagsleben, die atemberaubenden Landschaften und das reiche menschliche Erbe Omans widerspiegeln.
Podiumsdiskussion: Unter der Moderation von Fahad Al Maimani, Direktor des Komitees für lokale und internationale Zusammenarbeit, diskutierten das ungarische Publikum und die omanischen Filmemacher mit dem beliebten ungarischen Schauspieler Balázs Csórics über die Herausforderungen der Branche und zukünftige Möglichkeiten für Koproduktionen und Wissensaustausch.

Live-Musik: Sulaiman Al Kindi, ein Meister der Oud, spielte traditionelle Stücke und sorgte so für eine authentische Atmosphäre, die die musikalischen Traditionen der omanischen Küste und der Berge widerspiegelte.


Der Visionär hinter der Veranstaltung
Dieser erfolgreiche Kulturaustausch wäre ohne das Engagement eines ungarischen Schöpfers nicht möglich gewesen. Die ursprüngliche Idee und die federführende Organisation der Veranstaltung gehen auf das Konto von Tamás Dombóvári, einem renommierten ungarischen Fotografen.
Dombóvári hat eine einzigartige Position inne, die eine Brücke zwischen den beiden Kulturen schlägt: Er ist derzeit Dozent der Abteilung für Fotografie an der Universität für Technologie und angewandte Wissenschaften in Muscat. Außerdem ist er Mitglied des lokalen und internationalen Komitees der Oman Film Society. Sein Fachwissen und seine tiefe Verbundenheit mit beiden Ländern haben dazu beigetragen, dem ungarischen Publikum das Beste des omanischen Kinos näher zu bringen.

Acht Geschichten aus dem Sultanat
Im Rahmen der Filmnacht wurden acht omanische Kurzfilme gezeigt, die ein breites Spektrum an technischer und erzählerischer Vielfalt aufwiesen. Das Publikum genoss Werke wie Flaming Souls (Yaqoub All Khanjari), Black Liver (Mohammed Al Ghafri), Dahjan al Ward (Mohammed al Ajmi), Long Distances (Ali Said Al Baimani und Hamad Al Qasabi), Ramad (Sulaiman Al Khalili), Water Religion (Haitham Al Musallami), Never Dive Alone (Fahad al Maimani) und Delusion (Issa Al Subhi).
Diese Veranstaltung bewies, dass Kunst und persönliche berufliche Beziehungen Tausende von Kilometern überbrücken können, und legte den Grundstein für eine dauerhafte und fruchtbare kreative Partnerschaft zwischen Ungarn und dem Sultanat Oman.
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