E-Ticketing-System kommt nach Budapest, Pay+GO-Service wird auch auf alle U-Bahn-Linien ausgeweitet

Die Budapester Verkehrsbetriebe (BKK) erklärten am Mittwoch, dass sie bis 2028 ein stadtweites E-Ticketing-System einführen wollen, nachdem die Budapester Stadtverordnetenversammlung die Pläne für die Beschaffung des Systems genehmigt hat.
Der kontaktlose Pay+GO-Service der BKK, der derzeit auf dem Flughafen-Express 100E und der U-Bahn-Linie M1 verfügbar ist, wird bis Mitte April auf alle U-Bahn-Linien ausgeweitet, so die Behörde gegenüber MTI. Das System ermöglicht es den Fahrgästen, ihre Fahrkarten in einem Schritt mit einer Bankkarte oder einem Smartphone zu bezahlen und zu entwerten, so dass keine Registrierung, kein Herunterladen einer App und kein Papierticket erforderlich sind.

Aufbauend auf den Ergebnissen von Pilotprojekten und internationalen Best Practices hat die BKK ihr E-Ticketing-Konzept fertiggestellt, das am Mittwoch von der Stadtverordnetenversammlung gebilligt wurde. Das vollständige System, das ab Anfang 2028 schrittweise eingeführt werden soll, wird Budapest und seine Umgebung abdecken und flexible Tarifoptionen, einschließlich täglicher oder wöchentlicher Ausgabenobergrenzen, sowohl für regelmäßige Pendler als auch für Gelegenheitsreisende bieten, hieß es.
Elektronisches Pay&GO-Ticketing wird auf allen Linien in Budapest eingeführt
Parallel dazu hat das Verkehrsunternehmen ein Konzept für das elektronische Fahrkartensystem in Budapest entwickelt, das auf den Erfahrungen aus Pilotprojekten beruht, die besten ausländischen Praktiken analysiert und die Besonderheiten des öffentlichen Nahverkehrs in der Hauptstadt berücksichtigt.
Die Budapester Vollversammlung hat in ihrer Sitzung am 25. Februar das Konzept der BKK Pay&GO für das elektronische Ticketing und die Einleitung des erforderlichen Vergabeverfahrens gebilligt. Nach den Plänen des Unternehmens wird das Budapester Pay&GO-System Lösungen für die unterschiedlichsten Kundenbedürfnisse bieten, so dass sowohl regelmäßige Pendler als auch Gelegenheitsreisende den für sie günstigsten Fahrscheintyp auswählen können.
Darüber hinaus wird es möglich sein, für Gelegenheitsfahrten Ausgabenlimits – wie Tages- oder Wochenobergrenzen – festzulegen, so dass die Kunden immer den günstigsten Tarif erhalten, der ihren Anforderungen entspricht. Berechnungen der BKK zeigen, dass Kartenzahlungen im Stil von Pay&GO ab der ersten Hälfte des Jahres 2028 schrittweise im gesamten öffentlichen Verkehrsnetz von Budapest und dem Ballungsraum eingeführt werden könnten.
“Das Ziel der BKK ist es nicht nur, eine neue Technologie einzuführen, sondern ein System zu schaffen, das für jeden einfach und bequem ist und die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Budapest noch einfacher macht”, sagte Ágnes Diószegi, stellvertretende Geschäftsführerin der BKK für Kundenbeziehungen und Vertrieb. Sie fügte hinzu, dass der Erfolg des Pay&GO-Pilotprojekts die Offenheit der Kunden für einfache und schnelle Lösungen zeige, auf die die BKK nun auf dem Weg zu einem vollwertigen, stadtweiten elektronischen Fahrkartensystem aufbauen wolle.
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