Ukrainische Behörden enthüllen den Namen des “ungarischen Spionagechefs”, der in Transkarpatien rekrutiert

Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat den Namen des ‘ungarischen Spionagechefs’ bekannt gegeben, der eine sogenannte Spionagegruppe in Transkarpatien, der westlichsten Region der Ukraine, kontrollierte, wo noch etwa 70.000 einheimische Ungarn leben.
Name des ungarischen ‘Spionagechefs’ enthüllt
Nach Angaben von Telex hat der SBU Informationen über zwei Spione weitergegeben, die im vergangenen Mai verhaftet wurden. Lokale Zeitungen berichten, dass die beiden von ungarischen Geheimdiensten rekrutiert wurden, um verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Beide sind des Hochverrats angeklagt, da sie in den ukrainischen Streitkräften gedient haben.
Der SBU hat den ‘Spionagechef’ nun als Zoltán A. benannt. UNN berichtet unter Berufung auf ukrainische Geheimdienstquellen, dass Zoltán A. in mehreren Ländern als Geheimdienstoffizier tätig war. Der SBU erklärte, dass er daran arbeitet, weitere Mitglieder der Gruppe zu identifizieren.

Die ukrainischen Behörden haben nur wenig über die beiden mutmaßlichen Spione bekannt gegeben, die im vergangenen Jahr verhaftet wurden. Bei dem einen handelt es sich um eine Frau, bei dem anderen um einen 40-jährigen Mann, der als Soldat im Bezirk Beregszász diente. Er wurde im Jahr 2021 rekrutiert und im Herbst 2024 “aktiviert”.
Nach Angaben des SBU gehörte es zu ihren Aufgaben, die auf den Märkten in den Unterkarpaten verfügbare militärische Ausrüstung, die Stimmung der ungarischen Gemeinschaft, die dort stationierten Streitkräfte und deren Alarmstufen zu überwachen.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bezeichnete die Angelegenheit als Teil eines Propagandakriegs in der Ukraine und nannte den “Spionagefall” eine unbegründete anti-ungarische Propaganda der Behörden.

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