Neue Details zum Zebra-Skandal in Hatvanpuszta: illegale Haltung, entlaufene Tiere und in einer Schweinegrube entsorgte Tierkadaver

László Gajdos, der für Tierschutz zuständige Minister, hat eine umfassende Untersuchung der Zebras angeordnet, die auf einem Bauernhof zwischen Bicske und Hatvanpuszta im Westen Ungarns gehalten werden, wie er am Freitag auf Facebook mitteilte.
In dem Beitrag erklärte Gajdos, die entsprechenden amtlichen Unterlagen spiegelten in diesem Fall „völliges Chaos“ wider, und fügte hinzu: „Eines ist sicher: Es gab dort keine verantwortungsvolle Tierhaltung.“ Er sagte, einige der Zebras seien mit unzureichenden Unterlagen auf dem Hof angekommen, und Genehmigungen seien erst später beantragt worden. Für fünf der Tiere hätten die Besitzer laut der ungarischen Nachrichtenagentur überhaupt keine Sondergenehmigung beantragt, fügte er hinzu.
Von den 17 Zebras seien lediglich 10 registriert gewesen, sagte er. Er fügte hinzu, dass eines davon, namens Tihamér, illegal gehalten worden sei und dass seine Existenz erst nach seinem Tod ans Licht gekommen sei. Er erklärte außerdem, es habe keinen ordnungsgemäßen Zaun gegeben, und drei der Tiere seien entlaufen und erfroren. Darüber hinaus seien die Kadaver illegal entsorgt und in eine Grube geworfen worden, die für an Schweinepest verendete Schweine vorgesehen war.

„Das ist kein Tierschutz, sondern grobe Verantwortungslosigkeit … wir werden es nicht dabei belassen“, sagte Gajdos. Er fügte zudem hinzu, dass sich derzeit 17 erwachsene Zebras und drei Fohlen auf dem Hof befinden.
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Titelbild: PrtScr/Youtube

