Ein Donau-Ausflugsboot aus Budapest mit 85 Passagieren an Bord wäre im Stadtzentrum beinahe gesunken – Video

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Nach sieben Stunden verzweifelter Bemühungen gelang es Einsatzkräften verschiedener Behörden, das Sinken der „Táltos“, eines ungarischen Donaufahrzeugs in Budapest, zu verhindern. Der Vorfall wurde durch extreme Trockenheit und den außergewöhnlich niedrigen Wasserstand der Donau verursacht.
Verzweifelte Bemühungen zur Rettung eines Donauboots
Laut „Tények“, der Nachrichtensendung von TV2, wäre die „Táltos“, eines der Passagierschiffe, die trotz des extrem niedrigen Wasserstands regelmäßig auf der Donau verkehren, in der Nähe der Elisabethbrücke in Budapest beinahe gesunken. Sobald die Besatzung von der Donaupolizei erfuhr, wie ernst die Lage war, begann sie mit der Evakuierung aller Passagiere, die zügig und erfolgreich abgeschlossen wurde.
Am Donnerstagabend trafen dann Vertreter mehrerer Behörden am Unfallort ein, um dabei zu helfen, das Schiff über Wasser zu halten. Zeitweise befürchteten viele, das Schiff sei nicht mehr zu retten.
Beamte der Donau-Wasserpolizei, der städtischen Katastrophenschutzbehörde und des Such- und Rettungsdienstes des Komitats Pest arbeiteten mehr als sieben Stunden lang daran, das Schiff zu sichern.
Es gab keine Verletzten
Laut László Balázs, Leiter des Such- und Rettungsdienstes des Komitats Pest, wies der Rumpf des Bootes mehrere schwere Schäden auf. Das größte Loch im Rumpf war zunächst nicht zugänglich, sodass der Wassereinbruch scheinbar nicht aufzuhalten war. Schließlich gelang es den Tauchern, auch dieses Loch zu reparieren.
Herr Balázs erklärte, das Boot sei wahrscheinlich aufgrund des extrem niedrigen Wasserstands der Donau auf Grund gelaufen und habe durch Felsen in der Donau-Biegung weitere Schäden davongetragen.
Glücklicherweise wurden weder Besatzungsmitglieder noch Passagiere verletzt, und die Rettungsaktion verlief erfolgreich.

