Gute Nachrichten von Ministerpräsident Péter Magyar: Das Kernkraftwerk Paks könnte länger in Betrieb bleiben als angenommen

Die Kühlwasservorräte könnten ausreichen, um den Betrieb der letzten Turbine im Kernkraftwerk Paks bis Montag oder sogar Dienstag aufrechtzuerhalten, erklärte Ministerpräsident Péter Magyar in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft.
Péter Magyar: Das Kernkraftwerk Paks könnte noch tagelang in Betrieb bleiben
Die Aufrechterhaltung des Betriebs des Blocks – der derzeit 240 MW erzeugt – sei eine „sehr gute Nachricht“, so Péter Magyar. Er fügte hinzu, dass freiwillige Maßnahmen von Industrie-, institutionellen und privaten Verbrauchern den Stromverbrauch am Sonntag um 700 MW gesenkt hätten.
Die Leistung des Kernkraftwerks Paks wurde in der vergangenen Woche schrittweise reduziert, da der Wasserstand der Donau – die zur Kühlung der Anlage genutzt wird – Rekordtiefstände erreichte.
Er fügte hinzu, dass angesichts des zu erwartenden weiteren Absinkens des Wasserstands die Möglichkeit einer Abschaltung des Kernkraftwerks Paks weiterhin im Raum stehe, dass jedoch alle daran arbeiteten, sicherzustellen, dass die letzte Turbine unter Einhaltung höchster Sicherheitsstandards so lange wie möglich weiterbetrieben werden könne.

„Die uneingeschränkte Gewährleistung der nuklearen Sicherheit ist eine grundlegende Erwartung, von der niemand abweichen darf; sie wird stets oberste Priorität haben“, betonte der Ministerpräsident.
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Péter Magyar erklärte, dass die Ungarn – Haushalte, Unternehmen, Kommunalverwaltungen und Institutionen gleichermaßen – am Sonntag gemeinsam 700 Megawatt Strom eingespart hätten, was der Leistung von eineinhalb Reaktorblöcken des Kernkraftwerks Paks entspricht.
Interimspräsidentin Ágnes Forsthoffer lädt die Regierungs- und Parlamentsfraktionsvorsitzenden zu Gesprächen ein
Ágnes Forsthoffer hat den Ministerpräsidenten um eine dringende, außerplanmäßige Unterrichtung über die durch die außergewöhnliche Hitzewelle verursachte Lage sowie über die Reaktion der Regierung darauf gebeten, wie der Sándor-Palast am Sonntag laut MTI mitteilte. Zudem hat sie die Fraktionsvorsitzenden der im Parlament vertretenen Parteien zu der Sitzung am Montag eingeladen. Sowohl der Ministerpräsident als auch die Fraktionsvorsitzenden haben die Einladung angenommen.

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