Fußgänger an einem Fußgängerüberweg in Budapest brutal angegriffen – Umstehende eilen zur Hilfe – VIDEO

Ein Fußgänger wurde am Freitagabend in der Budapester Innenstadt zu Boden gestoßen und wiederholt gegen den Kopf getreten. Der Angriff, der sich in der Nähe eines der bekanntesten Theater der Stadt ereignete, wurde auf Video festgehalten.
Der Vorfall ereignete sich am 18. September in der Nähe des Vígszínház-Theaters an einem Fußgängerüberweg an der Kreuzung von Szent-István-Boulevard und Honvéd-Straße. Wie aus in den sozialen Medien geteilten Aufnahmen hervorgeht, überquerte ein Mann gerade die Straße, als ein anderer Mann plötzlich von der Seite auf ihn zukam und ihn zu Boden stieß.
Der Angreifer setzte den Angriff fort, während der Fußgänger auf der Straße lag, und versetzte ihm mehrere Schläge und Tritte gegen den Kopf. Das Opfer schien nach dem Angriff regungslos zu sein.
Polizei nimmt jungen Mann nach dem Angriff fest
Die Polizei leitete nach dem Übergriff am späten Freitagabend auf dem Szent-István-Boulevard ein Ermittlungsverfahren gegen einen jungen Mann wegen des Verdachts der versuchten schweren Körperverletzung ein.
Márton Mérkőy, Pressesprecher des Budapester Polizeipräsidiums (BRFK), bestätigte am Samstag, dass Beamte den mutmaßlichen Angreifer am Tatort festgenommen hätten. Er fügte hinzu, dass die Vernehmung des Mannes noch andauere.
In einer Stellungnahme gegenüber dem ungarischen Nachrichtenportal 24.hu erklärte die Polizei , der Verdächtige sei festgenommen worden und es laufe ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf versuchten schweren Körperverletzungsdelikt.
Die Umstände und das Motiv des Angriffs sind bislang noch nicht geklärt. Auch das genaue Ausmaß der Verletzungen des Fußgängers wurde noch nicht offiziell bestätigt.
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Was zeigen die neuesten Kriminalitätszahlen aus Budapest?
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer umfassenderen Polizeiaktion zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in Budapest. Im Juli startete die Budapester Polizeidirektion eine Reihe gezielter Kontrollen in der gesamten Hauptstadt, wobei der Schwerpunkt auf Orten lag, die anhand von Kriminalitätsdaten, Meldungen von Anwohnern und Absprachen mit lokalen Behörden ermittelt worden waren. In den ersten 30 Tagen der Aktion überprüften die Beamten die Personalien von mehr als 11.000 Personen und nahmen 252 Festnahmen vor.
Die neuesten Jahreszahlen liefern einen breiteren Kontext. Nach Angaben der BRFK sank die Zahl der registrierten Straftaten in Budapest im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 22 %. Die Polizei meldete zudem einen Rückgang der in öffentlichen Räumen begangenen Straftaten.
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