Agrargipfel in Budapest – V4+4-Minister zu den Herausforderungen der Region

István Nagy, Ungarns Landwirtschaftsminister, führte am Freitag auf dem Budapester Messegelände Hungerxpo Gespräche mit Agrarführern aus sieben mitteleuropäischen Ländern über Herausforderungen für die Region.
Nagy wandte sich an Spitzenbeamte Bulgariens, Kroatiens, der Tschechischen Republik, Polens, Rumäniens, der Slowakei und Sloweniens und forderte eine engere Zusammenarbeit in der Agrarforschung und gemeinsame Aktionen, damit die Mitgliedstaaten die Gemeinsame Agrarpolitik der EU unter nationaler Kontrolle entsprechend umsetzen könnten ihre nationalen Besonderheiten.
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Foto: MTI/Czegledi Zsolt
Brüssels Wille stehe oft im Widerspruch zu den lokalen Agrarinteressen, sagte er und fügte hinzu, dass die EU-Partner verstehen sollten, dass ländliche Regionen „nicht die Peripherie, sondern das Herzstück der europäischen Lebensweise sind“sagte er”.
Der Minister sagte, dass Lebensmittelverschwendung und -verluste in Ungarn zurückgingen, in der Europäischen Union aber immer noch 88 Millionen Tonnen pro Jahr betrugen. Der beste Weg, sie zu reduzieren, liege in der Digitalisierung der Lebensmittelkette.

