Außenminister: Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und Australien sind enger denn je

Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Ungarn und Australien seien enger denn je, wobei der bilaterale Handel in den ersten beiden Monaten des Jahres Rekordwerte von 100 Millionen Dollar erreicht habe, sagte Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag.

Ungarn unterstütze nachdrücklich, dass ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Australien ohne Verzögerung unterzeichnet werde, sagte Szijjártó nach einer Videokonferenz mit der australischen Amtskollegin Marise Payne.

“Wir erwarten, dass Brüssel auch während der Pandemie die Freihandelsverhandlungen nicht bremst”, fügte er hinzu.

Szijjártó stellte fest, dass der ungarische Öl- und Gaskonzern Mol im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Vertrags 50 Kilotonnen australische strategische Naturölreserven außerhalb Australiens lagern wird. Es laufen Gespräche über eine Erhöhung dieses Volumens, fügte er hinzu.

“Dies zeigt deutlich, dass es sich lohnt, die internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit auch während der Pandemie weiterzuentwickeln”, sagte er.

Trotz der geografischen Entfernung zwischen Ungarn und Australien stünden die beiden Länder vor ähnlichen Herausforderungen, sagte erDie australische Regierung habe außerdem strenge Maßnahmen ergriffen, um die Kurve des neuartigen Coronavirus abzuflachen, und ihren Gesundheitsdiensten ermöglicht, die Pandemie zu bewältigenDerzeit “lockert sie die Beschränkungen vorsichtig und bewertet gleichzeitig die Folgen streng”, fügte er hinzu.

Szijjártó sagte, man sei sich einig, dass nach dem Ende der Pandemie nichts mehr so sein werde wie zuvor und dass die Konsequenzen gezogen werden sollten.

“Es darf in der kommenden Zeit nicht zugelassen werden, dass ein ganzer Kontinent hinsichtlich der Produktionskapazitäten für Schutzausrüstung von anderen abhängig bleibt”, sagte er.

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