Außenminister unterzeichnet Abkommen mit brasilianischen und nigerianischen Amtskollegen

Washington, D.C. (MTI) – Péter Szijjártó, Ungarns Minister für auswärtige Angelegenheiten und Handel, führte am Freitag am Rande des vierten Gipfeltreffens zur nuklearen Sicherheit in Washington, D.C. Gespräche und unterzeichnete bilaterale Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit mit seinen brasilianischen und nigerianischen Amtskollegen.

Szijjártó sagte gegenüber MTI, dass beide Länder über ein großes wirtschaftliches Potenzial verfügen und von Ungarn als wichtige Wirtschaftspartner angesehen werden.

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In drei Fragen einigten sich der Minister und sein brasilianischer Amtskollege Mauro VieiraDie ungarische Eximbank wird eine 200 Millionen US-Dollar teure Kreditlinie eröffnen, um die Bemühungen um eine Steigerung der ungarischen Lebensmittelverkäufe nach Brasilien zu fördern Im Rahmen des Bildungsaustauschprogramms “Wissenschaft ohne Grenzen” erhält Ungarn ab dem kommenden Herbst weitere 250 brasilianische Studenten, ferner versprach Ungarn, Fortschritte bei den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen gemeinsamen Markt Mercosur zu unterstützen.

Szijjártó und der nigerianische Außenminister Geoffrey Onyeama einigten sich auf den Abschluss eines Abkommens über wirtschaftliche Zusammenarbeit. Sie einigten sich auch darauf, dass die Eximbank eine Kreditlinie in Höhe von 69 Millionen US-Dollar eröffnen würde, um den bilateralen Handel zu fördern. Ungarn habe einen Handelsdiplomaten nach Lagos geschickt, um den Verkauf ungarischer Milch-, Fleisch-, Obst- und Landmaschinen nach Nigeria anzukurbeln, sagte Szijjártó.

Foto: MTI

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