Beispielloses Urteil für asiatische Staatsangehörige, die ungarische Fradi-Produkte fälschten

Ein bahnbrechendes Urteil hat den Fall einer vietnamesischen Gruppe erschüttert, die den Keller eines Familienhauses in eine groß angelegte Fälschungsaktion verwandelt hat, bei der sie gefälschte Ferencváros (Fradi)-Produkte wie Schals und Trikots hergestellt und verkauft hat.
Elitetruppe macht Jagd auf gefälschte Fradi-Ware
Einem Bericht von Blikk zufolge setzt Ferencváros eine spezielle Task Force zur Überwachung von Online-Marktplätzen ein, um Verkäufer zu identifizieren, die Waren mit der Vereinsmarke anbieten, und zu überprüfen, ob sie autorisierte Partner sind. Wenn ein nicht autorisierter Verkäufer identifiziert wird, erhält er zunächst eine formelle Warnung. Wird diese ignoriert und der Handel fortgesetzt, wird eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet. In Fällen, in denen es um hochwertige Waren geht, umgeht der Club Verwarnungen ganz und leitet ein Strafverfahren ein.

Auch die Nationale Steuer- und Zollverwaltung (NAV) arbeitet bei Razzien eng mit Fradi zusammen und nimmt zahlreiche Straftäter fest. Viele werden dabei erwischt, wie sie kurz vor den Spielen vor dem Groupama Aréna gefälschte Waren verkaufen – eine schnelle Möglichkeit, Geld zu verdienen, die aber ein sehr hohes Verhaftungsrisiko birgt.
Dennoch berichtet Blikk, dass Fradi oft nachsichtig mit ihnen umgeht. Die Straßenverkäufer können die Angelegenheit häufig durch Zahlung einer Entschädigung regeln und dann wieder gehen. Es bleibt jedoch die Frage, wie hoch diese Entschädigung ist und ob es das Risiko wert ist, sie zu vermeiden.
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Noch nie dagewesene Strafe
Diese Möglichkeit entfällt, wenn der Wert des Schadens beträchtlich wird. Das war bei der vietnamesischen Gruppe der Fall, die in einem Keller in einem Vorort eine industrielle Fälschungswerkstatt betrieb, in der sie Trikots und Fanschals mit ihren eigenen Druckmaschinen herstellte. Die Polizei griff ein, nachdem die Gruppe fast 300 Chargen gefälschter Produkte verkauft hatte.
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Blikk berichtet, dass die Razzia zur Verhaftung des Anführers führte, während seine Komplizen flüchteten. Die eigentliche Überraschung kam vor Gericht: Der Täter wurde tatsächlich zu einer Freiheitsstrafe verurteilt – eine Seltenheit in solchen Fällen – eine Entwicklung, die die seriösen Unternehmen in diesem Sektor beruhigen dürfte. Der südostasiatische Organisator muss mit einer einjährigen Gefängnisstrafe rechnen, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird und vollstreckt wird, wenn er in dieser Zeit eine weitere Straftat begeht.
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