Beliebtes Fitnessmodel in Budapest brutal ermordet

Die ungarische Polizei hat einen 33-jährigen Mann verhaftet, der verdächtigt wird, eine 29-jährige Frau im 13. Bezirk von Budapest ermordet zu haben. Die groß angelegte Fahndung endete in den frühen Morgenstunden des Mittwochs.
29-jährige Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden
Das Opfer wurde tot in ihrer Wohnung in Angyalföld (im Bezirk XIII.) aufgefunden, nachdem Freunde am Dienstag die Behörden alarmiert hatten, weil sie sie seit mehreren Tagen nicht erreichen konnten, schreibt 24.hu.
Die Feuerwehr drang in die Wohnung ein, wo die Polizei die Leiche der Frau fand. Erste Untersuchungen deuteten auf ein falsches Spiel hin, so dass eine Untersuchung wegen Mordes eingeleitet wurde.
Ungarischen Medienberichten zufolge war die Frau ein bekanntes Fitnessmodel und soll Dutzende von Stichwunden erlitten haben. Die Ermittler sagen, dass die Brutalität des Angriffs darauf hindeutet, dass das Verbrechen vorsätzlich und mit extremer Gewalt ausgeführt wurde.
Der Verdächtige wurde kurz darauf verhaftet
Das Budapester Polizeipräsidium (BRFK) hat nach der Identifizierung eines Verdächtigen sofort eine Fahndung eingeleitet. Die Operation wurde am Mittwoch gegen 1 Uhr morgens erfolgreich abgeschlossen, als Beamte den Verdächtigen im 19. Bezirk von Budapest (Kispest) festnahmen. Die Polizei bestätigte, dass der Mann derzeit verhört wird.
Die Oberstaatsanwaltschaft von Budapest hat erklärt, dass der Verdächtige vermutlich einen vorsätzlichen Mord aus finanziellen Gründen begangen hat. Den Ermittlern zufolge soll der Mann der Polizei gesagt haben, dass er sein Opfer zufällig ausgewählt habe. Er soll behauptet haben, er habe vor kurzem seinen Job verloren und wollte sich durch das Verbrechen Geld beschaffen.
Anwohner sind schockiert
Ferenc Rab, stellvertretender Sprecher der Budapester Generalstaatsanwaltschaft, bestätigte, dass die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Untersuchungshaft für den Verdächtigen gestellt hat. Es wird erwartet, dass ein Richter in den nächsten Tagen über den Antrag entscheiden wird.
Der Fall hat die Bewohner des Viertels schockiert, vor allem wegen der scheinbaren Zufälligkeit des Angriffs. Die Behörden haben keine weiteren Einzelheiten über die Beziehung – wenn überhaupt – zwischen dem Verdächtigen und dem Opfer bekannt gegeben.
Die Polizei hat der Öffentlichkeit versichert, dass es keine anhaltende Bedrohung gibt und dass die rasche Verhaftung das Ergebnis intensiver Ermittlungsarbeit der Abteilung Lebensschutz des BRFK war. Die Ermittlungen zu den Umständen des Mordes dauern an.
Das abgebildete Bild ist eine Illustration. Quelle: depositphotos.com

