Csepreghy drängt auf einen neuen EU-Ansatz für globale Herausforderungen

Budapest, 9. März (MTI) – Die Europäische Union muss einen neuen Ansatz für globale Herausforderungen verfolgen, sagte Nándor Csepreghy, der Staatssekretär des Büros des Premierministers, am Mittwoch auf einer internationalen Konferenz in Budapest.
Die Stärke Europas in der Welt nach der Wirtschafts- und Finanzkrise hänge von der Suche nach unorthodoxen Lösungen für seine Herausforderungen ab, sagte er auf der think.BDPST-Konferenz zu Forschung, Entwicklung und Innovation in der mittel- und osteuropäischen Region.
Er sagte, der europäische Zusammenhalt werde in Zukunft ganz anders gesehen, da es nicht darum gehe, welche Art von Nachholunterstützung die mittel- und osteuropäischen Länder von den westlichen EU-Staaten erhalten würden, sondern vielmehr darum, wie „wir innovativ organisieren können.“unser eigenes Leben”.
In seiner Rede auf der Konferenz sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber, dass Europa in einer sich ständig verändernden Welt seine Herausforderungen nur dann erfolgreich meistern könne, wenn es seine Integrität als Block bewahre.
Die EU sei derzeit nicht in der Lage, sich so schnell an die globalen Entwicklungen anzupassen wie die Vereinigten Staaten, sagte er und fügte hinzu, dass der Kontinent vereint bleiben müsse, um mit den USA Schritt zu halten.
Er sagte, die EU müsse auch kollektiv handeln, um eine Lösung für die Migrationskrise zu findenDie Mitgliedstaaten müssen in dieser Angelegenheit einen Konsens erzielen, auch wenn dies eine schwierige Aufgabe darstellt und mehr Zeit erfordert, um dies zu erreichen, sagte er.
Wenn wir die Einheit Europas wahren wollen, müssen wir eine gemeinsame Flüchtlingspolitik entwerfen, die für jeden Mitgliedstaat akzeptabel ist, sagte Stoiber.
Er bezeichnete die Einheit als eine der größten Errungenschaften des Nachkriegseuropas und betonte weiter die Bedeutung der Wiedervereinigung Deutschlands, des demokratischen Übergangs mittel- und osteuropäischer Länder in unabhängige Staaten und ihres EU-Beitritts.
In Bezug auf die bayerisch-ungarischen Beziehungen betonte Stoiber die lange Geschichte ihrer Entwicklung und wies darauf hin, dass Bayern Ungarns wichtigster Handelspartner unter den deutschen Staaten sei. Er fügte hinzu, dass der jüngste Besuch des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer in Ungarn die Tatsache unterstrich, dass Ungarn und Bayern enge Beziehungen pflegen und intensiv zusammenarbeiten.
Die Konferenz wird vom ungarischen Außenministerium, dem internationalen Visegrad-Fonds und Ungarns Investitionsförderungsagentur HIPA veranstaltet.

