Der ungarische Deregulierungsrundtisch trifft sich zum ersten Mal

Am Donnerstag traf sich zum ersten Mal der neue Deregulierungs-Roundtable Ungarns.
Bence Tuzson, Regierungskommissar für Deregulierung, sagte auf dem Treffen, das Gremium sei damit beauftragt, Vorschläge zum Bürokratieabbau und zur Vereinfachung der Regeln zu unterbreiten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Landes zu steigern und seinen Bewohnern das Leben zu erleichtern.
Die Regierung sei 2010 mit “komplizierten und kaum praktikablen Regelungen konfrontiert, die gesetzestreuen Bürgern das Leben schwer machen”, sagte er und fügte hinzu, dass es notwendig sei, Institutionen und ihre Regeln zu vereinfachen, außerdem fügte er hinzu, dass mehrere tausend Vorschriften, die für die öffentliche Verwaltung unnötig seien, bereits abgeschafft worden seien.
Staatsrechnungshofchef László Windisch, der Ko-Vorsitzende des Runden Tisches, sagte, ein überreguliertes rechtliches Umfeld mache es “oft fast unmöglich, Vorschriften einzuhalten”.
Dem neuen Gremium gehören außerdem die Leiter der Behörde für regulierte Tätigkeiten, des Amtes für Energie und öffentliche Versorgungsbetriebe, der Industrie- und Handelskammer, der Anwaltskammer, des Bankenverbandes, der Landwirtschaftskammer, des Nationalen Steuer- und Zollamtes an sowie die Agentur Digital Ungarn.


