Die Aufrechterhaltung des Ausnahmezustands sei gerechtfertigt, sagt Regierungsbeamter

Budapest (MTI) (Die letzten sechs Monate zeigen, dass es dem aufgrund der Massenmigration geltenden Ausnahmezustand gelungen ist, das ungarische Volk zu schützen, sagte Kauroly Kontrát, parlamentarischer Staatssekretär des Innenministeriums, in einer am Mittwoch vorgelegten Aussage Verteidigungs- und Strafverfolgungsausschuss des Parlaments.

In einer Anhörung darüber, ob der Ausnahmezustand verlängert werden sollte, sagte Tamás Harangozó von den Sozialisten, es gebe keinen Grund, den Ausnahmezustand für das ganze Land aufrechtzuerhalten.

Kontrát antwortete, dass das System nur funktioniere, wenn der Ausnahmezustand das gesamte ungarische Territorium erfasse. Der Vorsitzende des Ausschusses, Lajos Kósa, sagte, der Migrationsdruck komme nicht nur von der Süd- und Ostgrenze, sondern auch von Österreich und Slowenien, wo die Forderungen nach einer Rücknahme der in Ungarn registrierten Migranten durch Ungarn zugenommen hätten.

Zsuzsanna Végh, Leiterin des Einwanderungs- und Asylamts, sagte, dass sich die Behörde im vergangenen Jahr mit 50.000 Fällen befasst habe, in denen Mitgliedstaaten der Europäischen Union versuchten, Migranten mit dem Boden, mit dem sie in Ungarn in die EU eingereist seien, in das Land zurückzuschicken Ungarn hat argumentiert, dass diese Migranten erstmals in Griechenland in die EU eingereist seien und in vielen Fällen in Bulgarien registriert worden seien, weshalb die Zahl solcher Anträge zurückgegangen sei, sagte sie.

Károly Papp, Chef der ungarischen Polizei, sagte, der Ausnahmezustand müsse angesichts des Menschenhandels für das ganze Land gelten. In diesem Jahr seien Verfahren gegen 32 Menschenhändler und 12 Verbrechersyndikate eingeleitet worden, wobei 114 ungarische, bulgarische, rumänische, pakistanische und irakische Verdächtige beschuldigt würden, insgesamt 230-280 Menschen geschmuggelt zu haben, sagte er.

Unter Berufung auf einen Bericht von Frontex, der Grenzbehörde der EU, sagte Papp, dass es in Griechenland bzw. Serbien schätzungsweise 60.000 bzw. 10.000 Migranten gebe, wobei jeweils 3 Millionen in Afrika und der Türkei darauf warteten, ihre Reise anzutreten. 104 Verstöße gegen die Grenzvorschriften habe es in diesem Jahr gegeben, fügte er hinzu.

Zum Thema Ausbildung sogenannter Grenzjäger sagte Papp, dass 1421 von dem Gesamtziel von 3000 bereits in Ausbildung seienVoll 984 Grenzjäger stehen kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung und 189 werden bald in die vierte Ausbildungsphase starten; 248 haben Vorversuche bestandenfügte er hinzu.

Foto: MTI

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