Die chinesische Polizei bearbeitet 22.000 epidemiebedingte Kriminalfälle

Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Sicherheit haben Behörden der öffentlichen Sicherheit in ganz China bis Montag rund 22.000 Strafverfahren im Zusammenhang mit der neuartigen Coronavirus-Krankheit (COVID-19) bearbeitet. Insgesamt wurden in China 1.029 Menschen wegen Straftaten im Zusammenhang mit der COVID-19-Epidemie strafrechtlich verfolgt, teilte die Oberste Volksstaatsanwaltschaft (SPP) am Mittwoch mit.

Insgesamt seien 4.260 in die Fälle verwickelte Verdächtige festgenommen worden, sagte Vizeminister Du Hangwei am Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

Bisher habe die Polizei 688 Fälle im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Verkauf gefälschter und minderwertiger Schutzmaterialien geknackt, wobei mehr als 1.560 Verdächtige festgenommen und über 31 Millionen gefälschte oder minderwertige Gesichtsmasken beschlagnahmt worden seien, sagte Du.

Insgesamt 49 Polizisten und Hilfspolizisten im ganzen Land hätten während des Seuchenausbruchs im Dienst ihr Leben geopfert, sagte Du.

Er fügte hinzu, dass die öffentlichen Sicherheitsbehörden weiterhin hart gegen Verbrechen vorgehen werden, darunter Eingriffe in Transport und Logistik, Preistreiberei und Störungen der Produktionsreihenfolge.

Du forderte die Polizeibeamten außerdem auf, Gewalt bei der Durchsetzung von Gesetzen zu vermeiden und Ermittlungen in strikter Übereinstimmung mit dem Gesetz durchzuführen.

Polizeibeamte sollten gegen illegale Aktivitäten vorgehen, die die Seuchenbekämpfung oder die Wiederaufnahme des Geschäfts erheblich behindern, und gleichzeitig diejenigen aufklären, die in geringfügigen Fällen verwickelt sind, fügte Du hinzu.

China Verfolgt über 1.000 Personen, die an epidemiebedingten Straftaten beteiligt sind

Staatsanwälte im ganzen Land waren an der Untersuchung und Beweiserhebung von 6.144 epidemiebedingten Straftaten beteiligt, die insgesamt 8.243 Menschen betrafen, teilte die SPP mit.

Sie intervenierten und bearbeiteten 383 Fälle der Übertragung des neuartigen Coronavirus aufgrund der Weigerung, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, 895 Fälle der Herstellung oder des Verkaufs gefälschter Produkte und 144 Fälle illegaler Geschäftstätigkeit.

Weitere von der Staatsanwaltschaft bearbeitete Fälle waren Straftaten wie Amtsbehinderung, vorsätzliche Verletzungen, Betrug, Fälschung und vorsätzliche Übermittlung falscher Informationen sowie illegale Jagd oder Tötung wertvoller oder gefährdeter Wildtiere, so die SPP.

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