Die Einzelhandelsersparnisse steigen jährlich um 11 Uhr Ende Juni

Budapest, 8. September (MTI) – Das Finanzvermögen ungarischer Privatpersonen ist in einem Jahr um fast 11 Prozent gestiegen, da Haushalte nach der Tilgung ihrer Schulden mehr sparen können, sagte die Geschäftszeitung Vilaggazdasag.
Bankeinlagen seien wegen ihrer niedrigen Zinsen weniger beliebt, und Kleinanleger würden stattdessen eher Staatspapiere und Investmenteinheiten kaufen, hieß es in der Montagsausgabe des Papiers.
Laut Daten der Ungarischen Nationalbank hatten die privaten Haushalte Ende Juni dieses Jahres Gesamtersparnisse von 26.390 Milliarden Forint (83,87 Mrd. EUR), was einem Anstieg von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Ungarn erhöhten ihr Finanzvermögen in zwei Jahren um fast 25 Prozent und in drei Jahren um mehr als 35 ProzentDas Nettovermögen der privaten Haushalte sei seit dem Frühjahr 2009 um 75 Prozent gestiegen, hieß es in dem Papier.
Das Privatkundenvermögen ging seit der Krise dreimal vorübergehend zurück, immer aufgrund einer Schwächung des Forint, die den Wert der Haushaltsschulden erhöhte. Der erste derartige Rückgang wurde Ende 2008 verzeichnet. Anfang 2009, der zweite kurz nach den Parlamentswahlen 2010 im April und der dritte im dritten Quartal 2011, als die Regierung ihr Vorfälligkeitsentschädigungssystem für Kreditnehmer ankündigte, heißt es in der Zeitung.

