Die Industrieproduktion Ungarns steigt im Januar um 6,5 Prozent, die BIP-Produktion im Quartal 4 stieg um 1,6 Prozent pro Jahr/Jahr

Budapest, 7. März (MTI) Ungarns Industrieproduktion stieg im Januar um jährlich 6,5 Prozent, wie vorläufige Daten zeigen, die das Statistische Zentralamt (KSH) am Dienstag veröffentlicht hat Budapest, 7. März (MTI) 1,6 Prozent wuchs die Wirtschaft Ungarns im vierten Quartal jährlich um 1,5 Prozent und um saison – und kalenderjahrlich bereinigt um 1,5 Prozent, teilte das Statistische Zentralamt (KSH) am Dienstag in einer zweiten Datenlesung mit.

Der Anstieg folgte einem Rückgang um 0,5 Prozent im Dezember und verzeichnete das schnellste Wachstum seit letztem August.

Bereinigt um die Anzahl der Arbeitstage betrug der Zuwachs 1,6 Prozent.

Im Monatsvergleich sank die Produktion saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,1 Prozent.

Der Erste-Bank-Analyst Gergely Urmossy sagte, die Wachstumsbelebung sei geringer als erwartet ausgefallen, PMI deutet jedoch auf einen anhaltenden Anstieg in den kommenden Monaten hin. Er prognostizierte für das Gesamtjahr ein Produktionswachstum von 3-4 Prozent.

Péter Virovácz, leitender Analyst der ING Bank, stellte fest, dass die Industrieaufträge in deutscher Sprache im Januar um mehr als 7 Prozent gesunken seien, und zwar so stark wie seit 2009. Dies werde auch den ungarischen Industriesektor belasten, fügte er hinzu und prognostizierte eine ganzjährige Industrieproduktion von unter 2 Prozent.

Ungarn Q4 BIP-Produktion stieg 2016 um 1,6 pc yr/Jahr, 2 pc

Im Gesamtjahr wuchs das BIP um unbereinigte 2 Prozent.

Die Produktion im Dienstleistungssektor stieg in Q4 um 3,1 Prozent, während die landwirtschaftliche Produktion um 17,9 Prozent stieg. Gleichzeitig ging die Industrieproduktion um 0,8 Prozent zurück und die Produktion im Bausektor ging um 13 Prozent zurück.

Im Quartalsvergleich wuchs das BIP im vierten Quartal bereinigt um 0,4 Prozent.

In einer Stellungnahme, in der die KSH-Daten kommentiert wurden, erklärte das Wirtschaftsministerium, die ungarische Wirtschaft sei in den vergangenen Jahren schneller gewachsen als der Durchschnitt der anderen Mitgliedstaaten der Europäischen UnionDas Land habe bedeutende Gewinne in Richtung Erreichen des Entwicklungsstandes der EU erzielt, hieß es.

Das Ministerium geht davon aus, dass die Wirtschaft in diesem Jahr aufgrund von Lohnerhöhungen und staatlichen Subventionen im Rahmen seines Programms zur Schaffung von Eigenheimen um 4,1 Prozent wachsen wird. Außerdem wird sich die Inanspruchnahme von EU-Mitteln beschleunigen und auch die Industrieproduktion verbessert sich, sagte das Ministerium.

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