Die NATO sollte die Migration aus dem nordafrikanischen Nahen Osten im Auge behalten, sagt der Staat Secy

Bukarest, 8. November (MTI) – Die NATO sollte sich nicht nur auf die Bedrohung durch die russische Aggression konzentrieren, sondern auch die Krise Europas im Auge behalten, die sich aus einem Zustrom von Migranten aus dem Nahen Osten und Nordafrika auf den Kontinent ergibt, sagte ein Beamter des ungarischen Außenministeriums sagte am Dienstag.

In einem Gespräch mit den öffentlichen ungarischen Medien nach einem nichtöffentlichen Ministertreffen der mittel – und osteuropäischen NATO-Mitgliedstaaten in Bukarest sagte Staatssekretär László Szabó, seit dem ersten derartigen Regionaltreffen im letzten Jahr sei klar geworden, dass sich immer mehr Länder der Bedrohung durch Massenmigration bewusst seienNahe alle Länder seien dazu gekommen, die Notwendigkeit des Schutzes der EU-Außengrenzen anzuerkennen, sagte er.

Der Staatssekretär sagte, Migration erhöhe auch die Bedrohung durch den Terrorismus und fügte hinzu, dass die NATO nun erhebliche Anstrengungen unternehme, um die Flüchtlingskrise sowohl in der Ägäis als auch im Mittelmeer zu bewältigen.

Szabó betonte außerdem, wie wichtig es sei, dass die NATO und die EU sich gegenseitig zu ihren Bemühungen beitragen, anstatt sich gegenseitig zu stornieren.

Der Staatssekretär sagte, die ungarische Regierung erhöhe ihren Verteidigungshaushalt jedes Jahr um 0,1 Prozentpunkte des BIP, was über zehn Jahre hinweg die Verteidigungsausgaben des Landes verdoppeln werde. Ungarn habe auch wichtige Rollen bei den NATO-Missionen in Afghanistan und im Irak übernommen, sagte er.

Szabó stellte fest, dass der neue NATO-Fortschrittskommandoposten in Székesfehérvár in Zentralungarn, ein von acht solchen Kommandozentralen gebautes Kommandozentrum in der Region, in den kommenden Tagen seine Arbeit aufnehmen wird.

An dem Treffen nahmen Vertreter aus Bulgarien, der Tschechischen Republik, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und der Slowakei sowie die stellvertretende NATO-Generalsekretärin Rose Gottemoeller teil.

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