Die Regierung legt einen Gesetzentwurf vor, der die Budgetzuweisung für Migrantenkrisen um 60 Milliarden HUF erhöht. – AKTUALISIERUNG

Budapest, 24. September (MTI) 24. September (MTI) „Ungarns Regierung hat dem Parlament am Donnerstag einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Mittelzuweisungen im Haushalt 2015 für „außerordentliche staatliche Maßnahmen“um 60 Milliarden erhöht, um die Kosten für die Bewältigung der Flüchtlingskrise zu decken.

Die Autoren des Gesetzentwurfs sagten, dass die früheren 100 Milliarden Forint für außerordentliche staatliche Maßnahmen so gut wie ausgegeben worden seien, darunter 30 Milliarden, die bereits für die Bewältigung der Flüchtlingskrise geflossen seien.

Die zusätzlichen Ausgaben werden durch eine Erhöhung des Haushaltsziels für Mehrwertsteuereinnahmen um 36 Milliarden Forint und eine Erhöhung des Ziels für Einnahmen aus der Verbrauchsteuer um 25 Milliarden Forint ausgeglichen, wodurch das Haushaltsdefizit unverändert bleibt.

In einem separaten Absatz würde der Gesetzentwurf den Staat außerdem dazu verpflichten, bis zu 47,1 Milliarden Forint Schulden vom Media Service Support and Asset Management Fund (MTVA) zu übernehmen.

Die Regierung werde 35 Milliarden Forint (110 Mio. EUR) zusätzliche Ressourcen für die Bewältigung des Migrationsdrucks bereitstellen, wovon 18,7 Milliarden Forint dem Innenministerium und 16,4 Milliarden Forint dem Verteidigungsministerium zur Verfügung gestellt würden, teilte das Amtsblatt Magyar Kozlony am Donnerstag mit.

Im Einklang mit dem Regierungsbeschluss werden die zusätzlichen Mittel im Haushalt 2015 zusätzlich zu den zuvor bereitgestellten Mitteln für den Bau des provisorischen Grenzzauns und die Bewältigung des Migrationsdrucks bereitgestellt.

Foto: MTI

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