Einige 68 Mrd. HUF Buda-Cash-Vermögenswerte seien gegen Entschädigung gesichert, sagt der Staatsanwalt
Budapest, 27. März (MTI) – Im Buda-Cash-Fall wurden etwa 68 Milliarden Forint (226 Mio. EUR) an Vermögenswerten gesichert, was Hoffnung auf eine Entschädigung für alle Mandanten des Maklers gibt, denen Schaden entstanden ist, sagte der Chefankläger von Budapest am Freitag.
Tibor Ibolya sagte, zu den Vermögenswerten gehörten Immobilien, Unternehmensbeteiligungen, Bankkonten, bewegliche Vermögenswerte und Bargeld. Polizeidetektive hätten außerdem etwa 62 Milliarden Forint Schadensersatz aufgedeckt, fügte er hinzu.
Das National Investigation Bureau (NNI) leitete am 23. Februar die Ermittlungen im Buda-Cash-Fall auf der Grundlage von Ansprüchen des stellvertretenden Gouverneurs der Zentralbank ein. Verdächtige wurden befragt und am 9. März wurden Festnahmen wegen des Verdachts auf hochwertigen Betrug und andere Straftaten vorgenommen, sagte Ibolya.
Die Verdächtigen haben beim Generalstaatsanwalt Berufung eingelegt.
Drei Personen, die in die Buda-Cash-Insolvenz verwickelt waren, befinden sich nun in Untersuchungshaft.
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