EU bereit, Ungarn weitere Hilfe zu leisten, sagt Migrationskommissar

Calais/Brüssel, 31. August (MTI) – Die Europäische Union ist bereit, in Ungarn sogenannte Hotspots einzurichten, um zur Beschleunigung der Asylverfahren beizutragen, sagte der EU-Kommissar für Migrationsangelegenheiten am Montag und fügte hinzu, dass Ungarn 185 Millionen Euro erhalten werde EU-Mittel zur Bewältigung seiner Migrationskrise.
Der EU-Kommissar für Migration, Inneres und Staatsbürgerschaft Dimitris Avramopoulos sagte am Montag in Calais, Ungarn habe zusätzliche 8 Millionen Euro gefordert und eine Entscheidung darüber werde bevorstehen.
Hotspots sollen in Italien und Griechenland, den sogenannten Frontländern, ihre Arbeit aufnehmen, wo die Verwaltung Asylanträge bearbeiten wird, um festzustellen, ob Asylsuchende Anspruch auf Flüchtlingsstatus haben. Die Hotspot-Verwaltungen werden dafür sorgen, dass Migranten, denen kein Flüchtlingsstatus zuerkannt werden kann, in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden.
Ungarn betrachtet sich nicht als Frontland, da es kein Land ist, über das Migranten erstmals in die EU einreisen.
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