EU-Türkei-Gipfel zur Grenzkontrolle, sagt Regierungssprecher

Budapest, 7. März (MTI) – Die Delegierten des EU-Türkei-Gipfels am Montag werden sich mit Fragen der Grenzkontrolle befassen, die im vergangenen Jahr der erste Schritt zur Eindämmung der Migration hätten sein sollen, sagte der ungarische Regierungssprecher am Montag.
Dies ist eine Aufgabe, die die Regierung bereits im September letzten Jahres definiert hat, die aber erst jetzt auf die Tagesordnung der EU gesetzt wurde, beim 8. EU-Gipfel zur Migrationskrise, dieses Mal mit der Türkei, sagte Zoltán Kovács gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender M1.
Die Priorität bestehe darin, die Entwicklungen an den Grenzen zu kontrollieren, sagte er und fügte hinzu, dass alle weiteren Fragen wie der Umgang mit Migranten erst danach kommen könnten. Die bisher entlang der Grenze errichteten Zäune hätten ihren Zweck erfüllt, es bestehe jedoch die Möglichkeit, dass Migranten nach neuen Transitrouten suchen würden, sagte Kovacs und fügte hinzu, dass Ungarn bereit sei, entlang seiner Grenze zu Rumänien einen Zaun zu errichten.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán wird am EU-Türkei-Gipfel teilnehmen, der später am Tag in Brüssel stattfinden wird.
Foto: MTI

