Europe Direct-Zentren haben ihre Arbeit aufgenommen: Es wird 18 Büros in Ungarn geben

Heute treffen sich Vertreter von mehr als 400 Europe Direct-Zentren in Brüssel, um ihre lokalen Strategien für die kommenden Jahre zu koordinieren und bewährte Verfahren für die Einbeziehung lokaler Gemeinschaften und die Schaffung demokratischer Räume auszutauschen.

Diese Veranstaltung markiert den Beginn der neuen Generation des Europe Direct-Netzwerks. Europe Direct ist ein Netzwerk von Zentren, das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und die Förderung des lokalen Engagements zum Ziel hat. Die Zentren sollen als Drehscheiben für Debatten und Engagement dienen und den Bürgern die Möglichkeit geben, darüber zu diskutieren, wie die EU-Politik ihren Alltag beeinflusst.

Das Netzwerk wird einen starken Fokus auf Demokratie haben. Die Europe Direct-Zentren werden zunehmend als lokale Gastgeber für Diskussionen über Europa fungieren und einen Raum bieten, in dem sich Menschen treffen und über europäische Themen diskutieren können. Durch Veranstaltungsformate, die die breite Öffentlichkeit so weit wie möglich einbeziehen, und durch den direkten Dialog werden die Zentren die Beteiligung der Bürger an den Debatten unterstützen und sie stärker in das demokratische Leben einbeziehen. Diese Arbeit unterstützt auch die Bemühungen der Kommission, in Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern die Widerstandsfähigkeit der demokratischen Systeme in ganz Europa zu stärken, u.a. durch die Initiative “Europäischer Schutzschild für die Demokratie” und Bürgerdebattengruppen.

Für den Zeitraum 2026-2030 wurden die Mandate von 315 Zentren erneuert und 85 neue Zentren sind dem Netzwerk beigetreten. In Ungarn werden in der neuen Periode 18 Zentren tätig sein. Viele Zentren werden von öffentlichen Verwaltungen, Universitäten oder Organisationen der Zivilgesellschaft betrieben.

Europe Direct centers

Die Europe Direct-Zentren in der gesamten EU versorgen die Bürger laufend mit Informationen und organisieren jedes Jahr Tausende von Veranstaltungen, wie z.B. Informationsveranstaltungen und Debatten, um den Menschen zu helfen, die von der EU gebotenen Möglichkeiten zu nutzen. Dank der Zentren können die Bürger in Österreich bei einem Kaffee über EU-Themen diskutieren, in Rumänien können Studenten die Arbeitsweise des Europäischen Parlaments in einer Simulation erleben, und die Zentren in Ungarn halten oft EU-Unterrichtsstunden in lokalen Schulen ab. Eines der Zentren in Luxemburg wird vollständig online arbeiten.

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