Grenzsicherungszaun könnte im März auseinandergerissen werden

Laut mno.hu Trotz der Verschärfung der Grenzkontrollen durch die Balkanländer, um den Migrantenzustrom zu bremsen, ist nichts Gutes zu erwarten Experten sagen, dass diese Maßnahmen den ungarischen Grenzabschnitt noch mehr unter Druck setzen werden.

Die Polizeiführer Kroatiens, Mazedoniens, Serbiens, Sloweniens und Österreichs einigten sich am vergangenen Donnerstag darauf, die Migranten mit vereinten Kräften an der griechisch-mazedonischen Grenze zu registrieren, um den Zwangsdeportationen zu entgehen.

Die Serben haben am Montag zusätzliche Beschränkungen eingeführt: Migranten dürfen nur mit einer abgestempelten Bescheinigung mit Lichtbild nach Serbien einreisen Am Dienstag gab Serbien bekannt, dass sie die afghanischen Migranten nicht einlassen werden, bis Österreich die Beschränkungen aufrechterhält.

Der Balkan-Experte Lóránt Bali sagte, dass diese Beschränkungen dem Prinzip des Gradualismus dienen: Erstens würden sie Wirtschaftsmigranten und dann auch die Syrer filtern.

Allerdings hält er dies nur für illusorische Maßnahmen. Bali sagte, dass sich neue, unruhige Routen entwickeln würden: Es könne eine albanisch-kosovarische Route geschaffen werden, die das Sicherheitsrisiko in der Region weiter erhöhen würde, berichtete mno.hu.

Dem Experten zufolge wird Ungarn in einer schlechteren Lage seinWenn Slowenien, Österreich oder Kroatien ihre Grenzen schließen, wird der Migrationsdruck auf Ungarn deutlich zunehmen.

Foto: MTI

Editor kopieren: bm

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