Haushaltsentwurf realistisch, gut geplant, sagt Minister

Sprache ändern:

Budapest, 13. November (MTI) – Der dem Parlament vorgelegte Haushaltsentwurf für 2015 ist realistisch und gut geplant, wie vom Staatsrechnungshof und dem Finanzrat bestätigt, sagte Wirtschaftsminister Mihaly Varga am späten Mittwoch dem öffentlichen Fernsehen M1.

Auf die Frage nach dem Plan der Regierung, den Spitzensatz der Anzeigensteuer von 40 auf 50 Prozent anzuheben, sagte der Minister, dass die Steuer die Erwartungen als Instrument zur Förderung der Aufteilung öffentlicher Lasten erfüllt habe, wobei die größeren Marktteilnehmer mehr dazu beigetragen hätten die Staatskasse.

Der Minister sagte, der Vorschlag der Regierung gehe nicht um RTL Klub und fügte hinzu, dass TV2 nach seinem besten Wissen auch 2015 den Spitzenpreis zahlen werde. Die Muttergesellschaft von Sender RTL Klub beklagte sich zuvor darüber, dass die ungarische Einheit das einzige Unternehmen sei, das den Spitzenpreis zahlte dieses Jahr.

Varga sagte, dass die Gespräche über den Vorschlag der mitregierenden Christdemokraten zur Einführung von Beschränkungen der Ladenöffnungszeiten am Sonntag noch im Gange seien und deutete auf einen Kompromiss hin.

Varga sagte letzte Woche, dass es unklug wäre, den Sonntagseinkauf einzuschränken, wenn ein Fünftel der Ungarn genau an diesem Tag ihren Wocheneinkauf tätige.

In seinem Interview sagte der Minister auch, dass die Regierung eine Mautgebühr für Nutzfahrzeuge auf Busse ausweiten könnte, um die Haushaltseinnahmen zu erhöhen.

Varga nannte die Ausweitung der Maut als eine der Möglichkeiten, als er auf die frühere Bemerkung des Staatsrechnungshofs reagierte, dass die Regierung keine detaillierten Maßnahmen zur Erklärung einer geplanten Erhöhung der Mauteinnahmen im Haushalt des nächsten Jahres habe.

Die Maut, wie auch die Frage des verkaufsoffenen Sonntags könnten am Donnerstag in einer Kabinettssitzung besprochen werden, sagte er.

Varga bezifferte den Betrag der Entschädigungen, die Banken im Rahmen der im Sommer verabschiedeten Entlastungsgesetze für Kreditnehmer zahlen müssen, auf 1.100 Milliarden Forint.

Er sagte, ein Gesetzentwurf über faire Banken, der von der Regierung den Gesetzgebern vorgelegt wurde, würde der “Ära des Kleingedruckten” ein Ende bereitenDie Banken werden die Kosten für die Einhaltung der neuen Vorschriften tragen müssenfügte er hinzu.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *