Hier ist Ungarns Kriminalitätskarte – Budapest hat die höchste Kriminalitätsrate

Die Karte gibt ein klares Bild davon, wie viele Einbrüche eine Region hatte blikk.hu Schreibt Die Große Tiefebene und Nordungarn sind mit 10.600 Einbrüchen im Jahr 2015 besonders gefährlich, Mittelungarn hatte jedoch 9.800 und Transdanubien hatte ebenfalls 8.000.

Budapest ist trotz seiner kleineren Fläche der Favorit der Einbrecher: Im Landkreis Pest gab es im vergangenen Jahr mehr als 6.000 Einbrüche, was höher ist als in allen anderen Landkreisen. Eine Erklärung dafür ist, dass Budapest die meisten Bürger hat, während Einbrecher es möglicherweise auf Häuser in der Tiefebene (Alföld) abgesehen haben, weil sie relativ weit voneinander entfernt sind.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich nicht viel geändert, aber, wenn man sich die Daten von 2013 anschaut, könnte es den Anschein haben, dass 20.000 Einbrecher verschwunden sind (die Zahl der Einbrüche lag 2013 bei 46.000, 2015 nur bei 28.599) Krisztina Dudás, Mitarbeiterin der KSH (Ungarisches Statistisches Zentralamt), sagte jedoch, dass die Zahlen niedriger seien, da sich die Methode zur Berechnung der Zahl der Einbrüche im Jahr 2012 geändert habe.

Trotz der gesunkenen Zahlen beklagen sich die Menschen darüber, dass die Situation schlimmer denn je ist; Doch laut Zsuzsa Szvetelszky, Sozialpsychologin, werden die Meinung und das Sicherheitsgefühl der Menschen durch die Art der Nachrichten, mit denen sie in Kontakt kommen, stark beeinflusst, und Fernsehprogramme und das Internet sind heute voller Kriminalitätsnachrichten.

Vor dreihundert Jahren wussten die Menschen nur von den Verbrechen, die in ihrer Nachbarschaft begangen wurden, aber jetzt haben wir Zugang zu Informationen über Dörfer in den entlegensten Gebieten der Welt. Unser Sicherheitsgefühl hängt von der Art der Nachrichten ab, die wir erhalten, und das Interesse an negativen Nachrichten ist natürlich: Wir können uns nur auf die gefährlichen Situationen vorbereiten, über die wir etwas wissen, fügte Szvetelszky hinzu.

Laut der Umfrage der Versicherung Genertel haben 25% der Bürger Angst vor Einbrüchen und Diebstählen, ein längeres Verlassen des Hauses ist besonders gefährlich; Experten empfehlen, das Äußere so aussehen zu lassen, als wäre man noch zu Hause.

Foto: Tamás Séra/blikk.hu

Editor kopieren: bm

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