Im Rahmen der Dublin-Abkommen: Ungarn erwartet die Rückführung von 19.000 Einwanderern aus der EU

Budapest (MTI) – Über 19.000 Einwanderer könnten im Rahmen der Dublin-Abkommen aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweden und der Tschechischen Republik nach Ungarn zurückgeschickt werden, sagte Innenminister Sandor Pinter am Freitag.

Pinter gab eine schriftliche Antwort auf eine Einspruchsfrage bezüglich der erwarteten Zahl von Migranten, die aus anderen Ländern der Europäischen Union nach Ungarn zurückgeschickt werden sollen, und sagte, dass insgesamt 19.284 Anträge bei der ungarischen Einwanderungsbehörde eingereicht worden seien, hauptsächlich aus Deutschland und Österreich.

Der Minister sagte, dass seit Anfang des Jahres 66.788 Menschen in Ungarn den Status eines politischen Flüchtlings beantragt hätten, Er fügte hinzu, dass über 43.000 dieser Verfahren eingestellt worden seien, weil der Antragsteller das Land inzwischen verlassen habe. Diese Zahlen deuten darauf hin, dass die Migranten einen ähnlichen Antrag in einem anderen Land gestellt hätten und dass sie im Rahmen der Dublin-Abkommen nach Ungarn zurückgeschickt werden könnten.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben bis zum 16. Juli dieses Jahres 780 Migranten nach Ungarn zurückgeschickt, darunter 766, deren Verfahren hier begonnen worden waren, 685 von ihnen haben nicht auf eine Entscheidung in ihrem Fall gewartet, sondern das Land kurz nach Einreichung eines Antrags verlassen, sagte Pinter.

Foto: MTI

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