Jobbik: Hexenjagd gegen NGOs, die nur dazu gedacht ist, Korruption zu verbergen

Budapest, 25. Januar (MTI) – Die Hexenjagd, die mit der Entscheidung über Fidesz gegen NGOs begann, zielt nur darauf ab, die beispiellos hohe Korruption in Ungarn zu verbergen, sagte Jobbik am Mittwoch.
Parteisprecher Ádám Mirkóczki kommentierte die jüngste Erklärung des regierenden stellvertretenden Fidesz-Vorsitzenden Szilárd Németh, dass „fälschte Organisationen“des in Ungarn geborenen amerikanischen Finanziers George Soros abgeschafft werden sollten, weil sie absichtlich gegründet worden seien, um Einfluss auf die ungarische Politik zu nehmen.
Mirkóczki forderte Fidesz und seinen stellvertretenden Vorsitzenden auf, kein selektives Gedächtnis mehr zu haben und ihre heuchlerische und verlogene Politik aufzugeben, und wies darauf hin, dass vor einigen Jahrzehnten auch Ungarns amtierender Präsident, Premierminister, Sprecher des Repräsentantenhauses und andere eng mit der Regierung verbundene Personen Unterstützung von Soros erhalten hätten.
Mirkóczki fügte hinzu, dass seine Partei weder von Soros noch von einer anderen ausländischen Quelle Mittel erhalten habe. Er forderte, dass im Rahmen der geplanten Bemühungen, die Finanztätigkeit von NGOs transparenter zu gestalten, auch das regierungsnahe Forum für zivile Einheit verpflichtet werden sollte, Rechenschaft über seinen finanziellen Hintergrund abzulegen.

