Jobbik setzte den Auftakt zur “Internetfreundlichen Siedlungsbewegung”

Alle Bewohner von Jobbik-geführten Städten und Dörfern werden in naher Zukunft kostenlosen WLAN-Zugang haben, kündigte Jobbik-Vizepräsident El.d Novák am Samstag auf einer Pressekonferenz in Budapest an; In der Zwischenzeit leitete Novák den Beginn der „Internetfreundlichen Siedlungsbewegung“ein.
Dies ist kein unerwarteter Schritt der Jobbik-Partei, da ihr Parlamentswahlprogramm diese Möglichkeit bereits beinhaltete Vorerst bieten nur Jobbik-geführte Kommunen dieses Programm an, Jobbik will die Initiative jedoch landesweit ausweiten Diese Politik der nationalistischen Partei erklärt, warum sich die Jobbik-Partei gegen das geplante Internetsteuergesetz der Orbán-Regierung ausgesprochen hat. Laut Novák würde die von der Regierung geplante Internetsteuer die digitale Kluft in der ungarischen Gesellschaft vergrößern.
Als ersten Schritt richten Jobbik-geführte Räte Hotspots in ihren Städten ein, meist an zentralen Orten, wie z. B. Hauptplätzen, die alle Bürger besuchen können, um kostenlosen WLAN-Zugang zu haben. Die Gemeinden werden neben den Hauptstraßen Autobahnschilder anbringen, damit Passanten wissen, dass in der jeweiligen Siedlung ein kostenloser WLAN-Zugang möglich ist.
Der Vizepräsident teilte mit, dass die Parteiführung bereits Kontakt zu Jobbik-Bürgermeistern im ganzen Land aufgenommen habe, um deren Meinung zu dem Plan einzuholen, und alle unterstützten einstimmig die Idee, Jobbik lädt auch andere nicht von Jobbik geführte Kommunen ein, sich der Bewegung des freien Internets anzuschließen.
Jobbik lehnt auch die derzeit hohen Internet-Abonnementgebühren ab, die fast doppelt so hoch sind wie die des Westens, was die Wettbewerbsfähigkeit des Landes untergräbt, sagte Novák.

