Keine Terrorgefahr in Ungarn, sagt nat security cttee

Budapest, 20. Januar (MTI) – Es besteht derzeit keine direkte Gefahr eines Terroranschlags in Ungarn. Die Regierung und Oppositionsmitglieder des nationalen Sicherheitsausschusses des Parlaments einigten sich nach einer Sitzung des Ausschusses darauf, die nationalen Sicherheitsaspekte der jüngsten Anschläge in Paris zu bewerten Dienstag.

Ungarns Regierung verfüge über alle Mittel, um die Bürger zu schützen, und der Kampf gegen den Terrorismus werde nicht durch Finanzen behindert, sagten die Ausschussmitglieder nach Briefings durch Vertreter von Regierung, Polizei und Geheimdiensten. Ungarns Anti-Terror-Zentrum (TEK) arbeite effektiv mit der Polizei, Geheimdiensten und assoziierten Organisationen in Europa und darüber hinaus zusammen, fügten sie hinzu.

Der Vorsitzende des Ausschusses Zsolt Molnar von den Sozialisten sagte vor dem Treffen, dass seine Partei keinen Zusammenhang zwischen Wirtschaftsmigration und Terrorismus seheDie Mehrheit der Muslime denke in Begriffen eines friedlichen Zusammenlebens, und es dürfe keine Parallele zwischen Terrorismus und Islam gezogen werden, fügte er hinzuDie Menschen dürfen nicht nach ihrer Religion beurteilt werden, sondern nach dem potenziellen Risiko, das sie für die nationale Sicherheit in Ungarn oder in Europa darstellen, sagte er.

Nach dem Treffen sagte er, auch wenn Ungarn nicht zu den hervorgehobenen Zielen von Terroristen gehöre, könne kein Land damit rechnen, zu 100 Prozent sicher zu sein. Das parteiübergreifende Forum zur Bewertung von Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung sollte auch Fragen der Grenzpolizei und Asyl diskutieren, aber die Sozialisten behaupten, dass Wirtschaftsmigration und freie Meinungsäußerung nicht in diesen Bereich gehören.

Der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses Szilard Nemeth des regierenden Fidesz sagte, Ungarn sei nicht vom Terror bedroht, aber es gebe Risiken durch illegale Migration Von den 43.000 illegalen Einwanderern verlasse eine beträchtliche Zahl ihre Heimat auf der Suche nach besseren finanziellen Bedingungen, hauptsächlich Menschen aus dem Westbalkan, Syrien, Afghanistan und Eritrea, sagte erDas ungarische Parlament habe ernsthafte gesetzgeberische Aufgaben vor sich, um dieser Situation zu begegnen, fügte er hinzu.

Foto: MTI

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