Kommunalverwaltungen seien unterfinanziert, sagt LMP

Budapest (MTI) – Die oppositionelle LMP-Partei hat eine neue Finanzierungsstruktur für Kommunalverwaltungen vorgeschlagen, die sicherstellen würde, dass die Kommunen alle ihre öffentlichen Aufgaben erfüllen können.
Nach dem derzeitigen System seien selbst Städte mit erheblichen Mitteln nur in der Lage, den Bedarf an Grundversorgung durch den Einsatz zusätzlicher Mittel zu decken, sagte Ferenc Gerstmar, Mitglied des LMP-Präsidiums, am Samstag gegenüber MTI. Als Beispiel nannte er Kecskemet in Zentralungarn, das am Donnerstag beschlossen hatte, den Staat um zusätzliche 400 Millionen Forint (1,3 Mio. EUR) für den Betrieb der zwanzig Bildungseinrichtungen und eines Pflegeheims der Stadt zu bitten.
“Wenn eine ansonsten gut funktionierende Stadt wie Kecskemet die Grundbedürfnisse nicht bedienen kann, kann man nur erahnen, wie es Tausenden von Kleinstädten geht”, sagte Gerstmar.
Es sollte ein neues System eingeführt werden, bei dem die Kommunen über ausreichende Mittel für qualitativ hochwertige öffentliche Dienstleistungen und für die Schaffung eines angemessenen Umfelds für das Wachstum der lokalen Wirtschaft verfügen, sagte er.

