Krio Institute besteht darauf, dass dänische Spermienproben ‘kein zusätzliches Risiko’ tragen

Das Krio-Institut teilte am Samstag mit, dass die aus Dänemark mitgebrachten Proben strenger getestet und gehandhabt worden seien, als die ungarischen Vorschriften es erfordert hätten.
“Die in der Probe gefundenen defekten Gene sind nicht in den Standardtestverfahren Ungarns enthalten, wenn diese Proben also in Ungarn und nicht in Dänemark gesammelt worden wären, wüssten wir nicht einmal von dem Defekt”, sagte das Institut.
Die Warnung der Europäischen Union habe lediglich den sicheren Betrieb des Systems gewährleistet, fügten sie hinzu.
Die in Dänemark gesammelten Proben seien genetisch gründlicher getestet worden als ungarische, daher sei die Verwendung dieser Proben durch ungarische Frauen, die eine Schwangerschaft wünschten, in keiner Weise riskanter als die zu Hause entnommenen Proben, hieß es.
Die Samenspende in Ungarn entspreche nicht der lokalen Nachfrage, fügte das Institut hinzu.
Das Institut folgte der Richtlinie der Europäischen Union, die die kostenlose Verwendung von Samenspenden aus den Bundesstaaten der Gemeinschaft fordert, sagte Krio und fügte hinzu, dass die ANTSZ seit Beginn im Jahr 2013 über ihre Geschäftstätigkeit Bescheid wisse.
Die ungarischen Gesetze erlauben derzeit keine Sameneinfuhr aus einem anderen Land und dieselben Spender können nur vier Nachkommen zeugen, während in Dänemark diese Grenze bei 12 liegt. Außerdem ist ein persönliches Treffen mit dem Spender in Ungarn eine Voraussetzung, was nicht möglich ist, wenn die Spender aus dem Ausland kommen, so die ANTSZ.

