KSH: Ungarn weniger arm im Jahr 2013

Budapest (MTI) (MTI) Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Statistischen Zentralamts (KSH) lag der Anteil der Ungarn, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, im Jahr 2013 bei 31,1 Prozent, 2,4 Prozentpunkte weniger als ein Jahr zuvor.

Die Einkommensunterschiede seien etwas gewachsen, aber diese Unterschiede lägen immer noch deutlich unter dem europäischen Durchschnitt, heißt es in dem Bericht.

Im untersuchten Jahr waren 14,6 Prozent der Gesamtbevölkerung hinsichtlich ihres relativen Einkommens arm, 23,9 Prozent waren stark benachteiligt und 9,2 Prozent lebten in Haushalten mit geringer Arbeitsintensität, heißt es in der Studie.

Im Jahr 2013 verdienten die Menschen 1,3 Millionen Forint pro Kopf vor Steuern, 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Fast ein Drittel aller Einkommen stammte aus Gemeinschaftsquellen, meist in Form von Renten, was einer jährlichen Rate von 389.000 Forint pro Kopf entspricht.

Der Konsum der privaten Haushalte blieb mehr oder weniger auf dem Niveau von 2012, die Wohnkosten machten ein Viertel der Haushaltsausgaben aus Nachdem sie ihre täglichen Ausgaben einschließlich Unterkunft, Verpflegung und Transport bezahlt hatten, hatten die Haushalte noch etwa 40 Prozent ihres regulären Einkommens für den weiteren Konsum übrig.

Die Studie basierte auf Informationen, die auf 9.220 Haushaltsfragebögen und 19.121 persönlichen Interviews mit Erwachsenen basierten.

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