Landesrechnungshof fordert Lohnsteuersenkungen

Budapest (MTI) „Ungarns Staatsrechnungshof (ÁSZ) fordert eine Senkung der Lohnsteuern, was das jüngste „Aufhellen” der Wirtschaft ermöglichen würde, sagte ÁSZ-Chef László Domokos in einem am Samstag veröffentlichten Interview mit der Tageszeitung „Magyar Id.k“.

Infolge der jüngsten staatlichen Maßnahmen wie der Anbindung von Ladentischen an die Steuerbehörde und des elektronischen Kontrollsystems für Güterkraftverkehrsunternehmen habe sich die Schattenwirtschaft von den früheren 24 Prozent auf rund 21 Prozent verengt, was die Staatseinnahmen um Hunderte Milliarden Forint erhöht habe, argumentierte DomokosEin weiteres 5-prozentiges “Whitening” könnte zusätzliche Einnahmen von bis zu 500-600 Milliarden Forint bringen, sagte er.

Domokos sagte, die zusätzlichen Einnahmen könnten am besten zur Senkung der Lohnsteuern verwendet werden.

Ziel sei es, die Schattenwirtschaft weiter einzudämmen; In Österreich beispielsweise liege der Anteil der nichtsteuerpflichtigen Wirtschaft bei knapp über 10 Prozent, fügte er hinzu.

Domokos sagte, eine Senkung der Lohnsteuern könne den Konsum und die Ersparnisse der privaten Haushalte ankurbeln, Investitionen fördern und sich positiv auf die Arbeitsmarkttrends auswirken.

Natürlich liegt die Entscheidung nicht beim Staatsrechnungshof; Es liege in der Macht und Verantwortung gewählter politischer Entscheidungsträger, sagte Domokos dem Papier.

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