Langwieriger Migrationsprozess

Am Montag erklärte György Bakondi, Chef-Sicherheitsberater des Premierministers, dem öffentlich-rechtlichen Fernsehsender M1, dass eine Reihe von Anzeichen auf einen langwierigen Migrationsprozess hindeuten.
Bakondi sagte, obwohl das Abkommen zwischen der Türkei und der EU noch in Kraft sei, habe sich die Zahl der Migranten auf den Inseln Griechenlands verdoppelt, Grund dafür sei, dass die Abschiebungen seit dem Putschversuch in der Türkei auf Eis gelegt worden seien, und verschiedenen politischen Aussagen zufolge werde das Abkommen ausgesetzt, wenn die EU den Türken keine visumfreie Reise gewähre.
Folglich würden Migranten von Inseln an Land transportiert, von wo aus sie in Richtung Europas Herz aufbrachen, und so den Druck auf die Grenzen Ungarns erhöhen, erklärte BakondiEr fügte außerdem hinzu, dass die ungarische Regierung aufgrund dieser Umstände beschlossen habe, die Zahl der an den Grenzen Ungarns diensthabenden Polizisten um 3.000 Personen zu erhöhen.
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In einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Kossuth Rádió sagte Bakondi, dass bisher, im Jahr 2016, 18.000 Menschen versucht hätten, die ungarisch-serbische Grenze illegal zu überqueren, und dass derzeit 2.200 Menschen in den Transitzonen warten Daher vertritt Ungarn den Standpunkt, dass illegale Migration gestoppt und nicht nur gestoppt werden muss, fügte er hinzu Er äußerte auch seine Hoffnung, dass die Visegrád-Länder auf der nächsten Sitzung des Europäischen Rates einen gemeinsamen, harmonisierten Vorschlag zu diesem Thema vorlegen werden.

