Laut dem Bericht der ungarischen Nationalpolizei ist die Kriminalitätsrate im Jahr 2015 gesunken

Budapest, 4. März (MTI) 2015 registrierte die ungarische Nationalpolizei insgesamt 268.000 Straftaten, deutlich weniger als 309.000 im Jahr 2014, teilte die Polizei am Freitag auf ihrer Website mit.

Den Daten von 2015 zufolge nimmt die Cyberkriminalität weiter zu, doch insgesamt seien die Polizeikräfte im vergangenen Jahr weder auf neue Kriminalitätsmethoden noch auf neue Arten kriminellen Verhaltens gestoßen, heißt es in dem Bericht.

Die häufigsten Arten von Cyberkriminalität, die im vergangenen Jahr begangen wurden, waren Diebstahl und Betrug im Zusammenhang mit Online-Shopping.

Die nationale Polizei sagte, es sei besonders besorgniserregend, dass eine wachsende Zahl von Grundschülern Fotos und persönliche Informationen auf dem Social-Media-Riesen Facebook poste, die entweder sie oder ihnen nahestehende Personen in Schwierigkeiten bringen könnten.

Die Einhaltung der Gesetze im Internet werde für die Polizei immer schwieriger, da der Cyberspace Drogendealern einen Markt gebe, auf dem sie ihre Geschäfte anonym abwickeln könnten, heißt es in dem Bericht.

In Bezug auf Fälle häuslicher Gewalt sagte die Polizei, dass es in immer mehr Fällen um psychoaktive Drogenkonsumenten gehe, die ihre Eltern oder Großeltern zu Hause angreifen.

Dem Bericht zufolge wurden viele Migranten in Ungarn im Jahr 2015 Opfer von Diebstählen oder Überfällen. Die Untersuchung von Verbrechen gegen Migranten erwies sich jedoch für die Polizei als schwierig, da die Migranten in den meisten Fällen nur wenige Tage nach ihrer Ankunft in Ungarn nach Westeuropa weiterzogen.

Der Bericht ging auch auf Raubüberfälle auf Tabakgeschäfte ein und sagte, dass die dunklen Folienabdeckungen an Schaufenstern Räubern das Gefühl gaben, ein geringes Risiko zu haben, erwischt zu werden.

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