Liget-Projekt zur Kapitalrendite in zehn Jahren

(MTI) – Das im Stadtpark geplante Liget Budapest-Projekt werde innerhalb von zehn Jahren nach seiner voraussichtlichen Fertigstellung im Jahr 2018 Renditen für die Investition bringen, sagte die Tageszeitung Magyar Hirlap am Samstag unter Berufung auf eine Folgenabschätzung des Beratungsunternehmens KPMG.

Das Projekt, das auf einem Regierungsprogramm basiert, umfasst die Einrichtung von fünf Museen: für bildende Kunst, Architektur, Ethnographie, Musik und Fotografie, durch die Nutzung bestehender Museumsgebäude in der Gegend und auch den Bau neuer. Das Projekt umfasst auch die Sanierung des Parks, was die Opposition scharf kritisiert hat.

Die KPMG-Studie sagte, die Entwicklung werde 2016 beginnen und die Museen würden im März 2018 für die ersten Besucher bereit sein.

Die neuen Museen würden für 75 Millionen Forint (238 Mio. EUR) gebaut und die Erneuerung und Entwicklung des Liget-Komplexes, einschließlich der Schaffung des neuen Museumsviertels, würde nach Plänen von KPMG 150 Milliarden Forint kosten, heißt es in der Zeitung.

Die Studie bewertete die Auswirkungen des Projekts unter anderem anhand seiner Vorteile für Tourismus und Gastronomie, Steuereinnahmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Sie geht davon aus, dass die Besucherzahlen an den Standorten des City Parks von derzeit 4 Millionen auf 5,9 Millionen im Jahr 2019 und auf 6,2 Millionen im vierten Jahr seiner Eröffnung steigen werden, heißt es in dem Papier.

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